Axel Krause (2019) vor seinem Gemälde »Sternstunde« — Foto: G. Francik

Was mich (…) interessiert, ist das Doppelleben der konkreten Erscheinungen der Realität, ihre rationale Einordnung und Lesbarkeit und ihre parallel dazu existierenden Bedeutungsebenen.

Axel Krause

 

Lebensdaten

Axel Krause (* 23. Oktober 1958 in Halle (Saale)) ist ein deutscher Maler und Grafiker. Er gilt als exponierter Künstler der Neuen Leipziger Schule.
Axel Krause lebt und arbeitet in Leipzig. Bilder von Axel Krause wurden u. a. beim New Yorker Auktionshaus Sotheby’s versteigert. Im Dezember 2018 hat der Deutsche Bundestag das Werk Puppenhaus für seine Kunstsammlung angekauft. Axel Krause studierte von 1981 bis 1986 Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Dietrich Burger, Volker Stelzmann, Günter Thiele und Arno Rink und schloss mit dem Diplom ab. Von 1975 bis 1977 hatte er bereits eine Ausbildung zum Facharbeiter für Reproduktionstechnik absolviert. Vor der Wende hatten Axel Krause und Neo Rauch ein gemeinsames Atelier in Leipzig. Im November 1989 nahmen beide zum ersten Mal an einer Ausstellung im Westen teil und zwar bei der Großen Kunstausstellung NRW in Düsseldorf vom 19. November 1989 bis zum 1. Januar 1990. Von 1990 bis 1993 arbeitete Krause als Theatermaler an der Oper Leipzig. Parallel zu seiner Tätigkeit als Theatermaler wirkte er von 1989 bis 1999 als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Abteilung Abendakademie. In der Fachrichtung Malerei unterrichtete er figürliches Zeichnen und Akt. Von 1994 bis 1996 absolvierte Krause zudem ein Aufbaustudium in Kunsttherapie an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. (Wikipedia)

Sebastian Hennig (* 1972 in Leipzig) ist ein deutscher Maler, Kunstkritiker und Publizist. Er ist der Sohn des Malers und Kulturwissenschaftlers Hans-Joachim Hennig und der Kunstwissenschaftlerin Gitta-Kristine Hennig. Von 1988 bis 1991 absolvierte Hennig Förderklasse und Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK Dresden) bei Helmut Symmangk, Horst Weber und Regina Fleck. Von 1992 bis 1998 studierte er Malerei und Grafik an der HfBK Dresden. Das Grundlagenstudium absolvierte er bei Elke Hopfe, Siegfried Klotz und Wolfram Hänsch, die Fachklassen bei Claus Weidensdorfer und Max Uhlig, seinen Diplomabschluss machte er bei Ralf Kerbach. Neben seiner freiberuflichen Tätigkeit als bildender Künstler schrieb er Bücher sowie Beiträge für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften sowie für den Hörfunk. (Wikipedia)

 

Literaturhinweis

Axel Krause: BLAU PAUSE.
Axel Krause: BLAU PAUSE. Mit Texten von Axel Krause, Hans-Joachim Maaz und Sebastian Hennig. 128 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. edition buchhaus loschwitz (2024) ⋙ Link

»„‚Der Maler soll nicht bloß malen, was er vor sich sieht, sondern auch was er in sich sieht. Sieht er aber nichts in sich, so unterlasse er auch zu malen, was er vor sich sieht.‘ In eben diesem, von Caspar David Friedrich formulierten Sinne, verstehe ich, was ich tue: Mir und Anderen Auskunft geben von der Welt in mir, von Erinnerungen, Ängsten, Wünschen und Bestrebungen, beglückend, beklemmend, konstruktiv, ordnungsverliebt, absurd, verwirrend und rätselhaft. In banal alltägliche, surreale oder exotische Bildstoffe gegossen. Als Angebot an den Betrachter um im günstgsten Fall eine besondere Art der Verbindung herzustellen – Resonanz.“ (Axel Krause) — Das vorliegende Buch ist ein Ausschnitt der Arbeiten von Axel Krause, die aus verschiedenen Zeiten stammen und einem emotionalen Ordnungsprinzip folgen, keinem chronologischen. Sie sind Rückschau auf Vergangenes, ergänzt um verschiedene Texte zu ihm wichtigen Themen, sowie jeweils einem Text von Hans-Joachim Maaz und Sebastian Hennig. — Axel Krause wurde 1958 in Halle an der Saale geboren, studierte von 1981 bis 1986 Malerei an der HGB Leipzig und von 1994 bis 1996 an der Hochschule für Bildende Kunst Dresden Kunst-Therapie. Leipzig ist seine Wahlheimat geblieben, wo er lebt und arbeitet. Zahlreiche Ausstellungen führten ihn ins europäische Ausland, in die USA und nach Asien.« (Verlagstext)