Der Kriminalbeamte Stillwasser ist auf der „Suche nach der verlorenen Sprache“. — Illustration: Gegenbild mit muryou-aigazou.com

Schweigendes Säugetier

Was wäre „der Mensch“ ohne „die Sprache“? Er wäre ein schweigendes, nichtssagendes Säugetier, das auch innerhalb seines Hauptes unwandelbahr nur schwiege. Wir mögen es uns bewissentlich vorstellen: wenn „der Mensch“ noch nie mit „der Sprache“ begabt gewesen wäre, dann wäre er kein Mensch geworden, doch schlicht „das schweigende Säugetier“ geblieben, das er vor ihrer Gewinnung zweifellos war.

Achim Elfers: »Vortrag über „die Sprache“ als unser Erbe« (2025)

 

Lebensdaten

DER REZENSENT

Jörg-Michael Bornemann ist Dipl.-Sozialarbeiter und organisiert als Leiter der Regionalgruppe Dresden/Riesa die Veranstaltungen des Vereins Deutsche Sprache e. V. Er betreibt eine Internetseite mit tagespolitischen Kommentaren Link


DER AUTOR

Achim Elfers (* 20. März 1965 in Paderborn) studierte Philosophie, deutsche Sprache und Schrifttum und Musikwissenschafft in Paderborn, Münster, Hamburg. Zahlreiche Veröffentlichungen: Erzählungen, Essays, Gedichte, Romane, Wörterbücher, darunter: „Wie Worte werden“ (Sprachphilosophie, 3. Aufl. 2017), „Sprache und bewohnte Welt“ (Sprach- und Religionsphilosophie, 2020), „Jedes Wort sei ein Gebet“ (Gedichte, 2020), „Delian“ (Roman, 2. Aufl. 2020), „Deutsch in der Prüfung“ (Sprachphilosophie, 2. Aufl., 2023); „Geheimnisse des Glaubens“ (Sprach- und Religionsphilosophie, 2023); alle im Verlag Ch. Möllmann.

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Die Bücher von Achim Elfers im Verlag Ch. Möllmann Link

 

Das Buch

Achim Elfers: Auf der Suche nach der verlorenen Sprache
Achim Elfers: Auf der Suche nach der verlorenen Sprache.
Roman. 208 Seiten. Verlag Ch. Möllmann, Borchen (2025) ⋙ Link

»Ein Notruf geht nachts bei der Polizei ein: Der Bewohner eines großen Hauses meldet, dass bei ihm eingebrochen, er von Unbekannten niedergeschlagen und von denen etwas unermesslich Wertvolles gestohlen worden sei. Die Polizei rückt aus und untersucht den Fall. Aber der Bestohlene ist rätselhaft; er behauptet, das ihm Gestohlene sei: „die Sprache“ und „ein unermesslicher Schatz“. Er meint die hohe, tiefe, wohlelaborierte Sprache der Dichter und Denker. Die zunächst erstaunten Ermitteler kommen nach und nach so wohl der eigenen Sprache als auch einer Verschwörung nahe, in der der Schatz zu entwerten versucht wird. Spannend!« (Verlagstext)