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Elsa Mittmannsgruber
Die Soziologin, Journalistin und AUF1-Moderatorin zeigt auf, dass „rechtsextrem“ zum reinen Kampfbegriff der Linken geworden ist, wenn ihnen im Dialog mit Rechten die Argumente ausgehen.
Der Gegenwart. — 9. Dezember 2024
Von PI-NEWS | In ihrem neuen Buch „Rechtsextrem? Oder: Unkorrekt, aber richtig!“ zeigt die Soziologin, Journalistin und dreifache Mutter Elsa Mittmannsgruber zeigt auf, dass „rechtsextrem“ zum reinen Kampfbegriff der Linken geworden ist, wenn ihnen im Dialog mit Rechten die Argumente ausgehen. Doch wie soll man auf das plumpe Framing, das bei vielen immer noch seine ablehnende Wirkung entfacht, am besten reagieren. PI-NEWS hat die attraktive Österreicherin dazu befragt.
PI-NEWS: Auf dem Cover Ihres Buches sticht das Wort Sex ins Auge. Was hat Rechtsextremismus mit Sex zu tun?
ELSA MITTMANNSGRUBER: Die Antwort darauf ist recht simpel. Rechtsextremismus hat mit Sex genauso wenig zu tun wie mit Impfskepsis, Kritik an der Massenmigration, gegen den Krieg zu sein oder den menschengemachten Klimawandel zu hinterfragen. Aber es wird so dargestellt. Es wird eben falsch dargestellt, genauso wie ich auch das Wort falsch dargestellt habe. Und das ist auch der Kern meines Buches. Ich zeige auf, wie viele Ansichten mit dem Begriff „rechtsextrem“ bereits unterdrückt werden.
Sie nennen diese Ansichten Tabus und rechnen mit 8 x 8 Tabus ab, wie Sie auf Ihrem Buch ankündigen.
Ganz genau. Ich habe 64 Tabus gesammelt. Das 8 x 8 ist für die einen ein kleiner Insider-Schmäh, für die anderen vermutlich ein Hinweis auf meine vermeintlich rechtsextreme Gesinnung. Es sind acht Kapitel mit jeweils 8 Tabus. 64 Aussagen also, die vielfach als rechtsextreme Ansichten dargestellt werden. Ich aber zeige auf, dass diese Meinungen weder extrem und vielfach nicht mal rechts sind, sondern ganz normal und legitim. Großteils, das traue ich mich zu behaupten, sogar die eigentliche Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung ganz gut widerspiegeln.
Passend dazu bezeichnen Sie den Begriff „rechtsextrem“ in Ihrem Buch auch als gehaltlosen Kampfbegriff. Was meinen Sie damit genau?
Es gibt für diesen Begriff keine einheitliche Definition. Er wird willkürlich auf Personen mit unliebsamen Meinungen angewendet, um sie zu stigmatisieren und zu kriminalisieren. Obwohl Rechtsextremismus keine Straftat ist, wird genau dieser Eindruck erweckt. Mit fatalen Folgen für jene Personen, die als rechtsextrem bezeichnet werden. Sie verlieren nicht selten ihren Job oder ihnen werden Mietverträge und Bankkonten gekündigt. Sie werden zu Ausgestoßenen und müssen vielfach um ihre Existenz kämpfen. Nur, weil sie nicht die politisch korrekte Meinung vertreten und einfach anderer Meinung sind. Das ist keine Demokratie, sondern Tyrannei.
Dass wir in keiner freien Demokratie leben, thematisieren Sie auch in Ihrem Buch an mehreren Stellen. Was wäre Ihrer Meinung nach die Voraussetzung dafür?
Das Wichtigste wäre, dass wir wieder frei denken und sprechen können. Dass wir wieder offen miteinander in den Dialog gehen können. Die Dinge ausreden und konträre Positionen verbinden, anstatt den anderen mit Kampfbegriffen zu verurteilen, um dann nicht mehr zuzuhören. So, wie es jetzt ist, können wir hingegen zusehen, wie unsere Länder und Völker untergehen.
Können Sie das näher erklären?
Wenn wir nicht frei sprechen können, können wir nicht frei leben. Und wir können uns nicht gegen all die Missstände zur Wehr setzen. Die Rede-, Meinungs- und Pressefreiheit sind unsere wichtigsten Waffen in einer Demokratie gegen Tyrannei. Durch den Kampfbegriff „rechtsextrem“ aber werden wir völlig in Ketten gelegt. Das fängt schon beim Denken an. Der Begriff und das Framing rundherum blockieren bereits unser Denken. Die System-Propaganda schafft Denkschranken, die uns oft nicht mal selbst auffallen.
Wo sind diese Denkschranken vielfach?
Das kann man bei einem selbst mit meinem Buch sehr gut ergründen. Grundsätzlich sage ich: Die Denkschranken sind überall da, wo wir einerseits von der angeblichen, von Politik und Medien erzeugten Mehrheitsmeinung abweichen, wie zum Beispiel beim menschengemachten Klimawandel. Andererseits finden wir sie besonders bei Themen, wo es um das Verteidigen des Eigenen und Normalen geht. Ja, im Zeitalter des Irrsinns ist die Normalität in Verruf geraten. Aussagen wie „Hetero ist die Norm“ lässt viele innerlich zusammenzucken. Oder „Die Mehrheit zählt mehr als die Minderheit“ gilt heute auch als unkorrekt, was demokratiepolitisch sehr bedenklich ist. Besonders aber eben, wenn es um das Bewahren und den Schutz von Heimat, Familie, Kultur und Volk geht, sind wir im Denken und Sprechen vielfach blockiert. Das habe ich selbst gemerkt, wenn ich beispielsweise über Weiße positiv schreibe – da spürt man die imaginäre Peitsche. In meinem Buch finden sich noch viele weitere solche Tabus. Beispiele sind „Remigration – was sonst?“, „White Lives Matter“, „Mehr Kinder statt Migranten“, „Ehret die Mütter“, „Bauernschutz statt Klimaschutz“, „Ich lasse meine Kinder nicht impfen“ oder einfach nur „Wir sind das deutsche Volk“ und „Ich bin stolz auf mein Heimatland“. Allein die beiden letztgenannten Aussagen lösen schon bei vielen beklemmende Gefühle aus.
Das heißt, die Rechtsextremismus-Keule ist mächtiger als die meisten möglicherweise noch glauben?
Ja, viele denken vielleicht, dieses Thema betrifft sie nicht. Aber es betrifft uns alle. Wir müssen sowohl unser eigenes Denken von der lebenslangen System-Propaganda befreien als auch unsere Gesellschaft. Durch dieses Rechtsextremismus-Framing wird unsere Gesellschaft tief gespalten. Es schürt Zwietracht und Hass und hindert uns daran, dringende Lösungen und Abwehrstrategien zu finden. Die Menschen werden daran gehindert, frei zu entscheiden, indem ihnen Angst vor Rechtsextremismus gemacht wird. Daher lassen sie im Namen des „Kampfs gegen rechts“ auch sich selbst bekämpfen. Sie lassen zerstörerische politische Entscheidungen zu. Sie trauen sich nicht dagegen anzugehen, weil sie sonst als rechtsextrem stigmatisiert werden. Sie wählen Parteien, die ihre Länder in den Ruin treiben, um in ihrer Angst „die Rechten“ zu verhindern. Sie lassen zu, dass wir immer weiter in unserer Meinung eingeschränkt werden. Sie grenzen selbst Menschen aus, hören nicht zu, distanzieren sich, lassen sich von der Kontaktschuld abschrecken. Sie trauen sich nicht, für sich und ihr Volk einzustehen, weil das als rechtsextrem gilt. Sie trauen sich nicht, die angebliche Mehrheitsmeinung zu hinterfragen, weil das als rechtsextrem gilt. Kurz: Sie lassen sich blenden, täuschen, belügen und gegeneinander aufhetzen. Alles mithilfe des Begriffs „rechtsextrem“.
Sie sagen: Das Thema betrifft uns alle. Was können wir also tun?
Dazu beitragen, dem Kampfbegriff „rechtsextrem“ seine Macht zu nehmen. Und das schaffen wir, indem wir unaufhörlich die vermeintlich rechtsextremen Ansichten aussprechen. Dazu müssen wir wissen, welche das überhaupt sind, und wie man selbst dazu steht. Dabei hilft einem mein Buch ungemein, denn es offenbart das Ausmaß des Meinungs-Terrors. Wir können unsere Standpunkte prüfen und uns bei allen Tabus fragen: Sollte man das so sagen dürfen? Würde ich mich das selbst so sagen trauen? Wenn nein: Warum nicht? Ist das meine eigene Meinung oder werde ich hier von Propaganda beeinflusst? Und wenn ich möchte, kann ich mich dann von der Propaganda befreien und meine Denkschranken durchbrechen.
Vielen Dank für das Gespräch, Frau Mittmannsgruber.
Sehr gerne.

Mag. Elsa Mittmannsgruber
Foto: Amazon-Autorenbild
Die Autorin
»Mag. Elsa Mittmannsgruber ist ausgebildete Soziologin und seit mehr als 15 Jahren Journalistin. Sie war bei diversen großen österreichischen Zeitungen tätig und übernahm 2020 die Chefredaktion des seinerzeit reichweitenstärksten Alternativmediums in Österreich, dem Wochenblick. Nebenbei baute die mehrfache Mutter im Jahr 2021 gemeinsam mit Stefan Magnet und einem engagierten Team den TV-Sender AUF1 mit auf. Mit ihrem Erfolgsformat „Elsa AUF1“ und ihrer Doku-Reihe „Zeugen der Wahrheit“ wurde sie zum Publikumsliebling. Ihr Ziel ist es, abseits des Mainstreams der „anderen Meinung“ eine Stimme zu geben, schonungslos Bestehendes zu hinterfragen und dem Echten auf die Spur zu kommen.« (Verlagstext)
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Das Buch

Elsa Mittmannsgruber: Rechtsextrem? Oder: Unkorrekt, aber richtig! Eine Abrechnung mit 8x8 Tabus. 200 Seiten. Pionier Verlag, Zell an der Pram (2024)
»Sind Sie rechtsextrem, weil Sie Impfungen verweigern? Sind Sie rechtsextrem, weil Sie Angst vor der Massenmigration haben? Sind Sie rechtsextrem, weil Sie den Klima-Notstand hinterfragen? Die Soziologin, Journalistin und dreifache Mutter Elsa Mittmannsgruber sagt klar und deutlich: Nein! Sie zeigt auf, dass „rechtsextrem“ zum reinen Kampfbegriff verkommen ist. Mit ihm werden Kritiker zu Kriminellen gemacht. Durch ihn wird die Gesellschaft gespalten. Kaum jemand weiß, was er noch sagen oder gar denken darf. Kaum jemand traut sich noch, offen zu sprechen. Es gibt keinen Dialog, nur noch ein Verurteilen, ohne zuzuhören. Wir sind gefangen in einer Schweigespirale, und es ist Zeit, diese zu durchbrechen. Genauer: Tabus zu brechen. Satte 64 gesellschaftliche Tabus spürt die Autorin auf. 64 Ansichten, die als „rechtsextrem“ abgestempelt und somit unterdrückt werden. Doch damit rechnet sie nun ab. Für Elsa Mittmannsgruber ist klar: Wir müssen die sprachlichen Ketten sprengen und unser Denken befreien. Wir brauchen Vernunft statt Ideologie. Erst dann können wir wieder Brücken bauen. Nur dann können wir wieder frei sein. Dieses Buch ist ein Plädoyer für die Freiheit. Es ist unkorrekt, aber genau jetzt richtig!« (Verlagstext)
Unkorrekt, aber richtig!
Elsa Mittmannsgruber: So müssen wir den Unterdrückern die Macht über uns nehmen! (AUF1; 1.12.2024; 24:03 min.)
»Die Unterdrückung wurzelt in einer psychologischen Manipulation. Dies hindert uns daran, gemeinsam und tatkräftig gegen unsere eigene Zerstörung zur Wehr zu setzen. Die Soziologin Elsa Mittmannsgruber hat die Mechanismen genau untersucht und in ihrem neuen Buch zusammengefasst. Darüber spricht sie mit AUF1-Chefredakteur Stefan Magnet. Das neue Buch „Rechtsextrem? Oder: Unkorrekt, aber richtig!“ ist ab sofort im AUF1-Shop erhältlich. Es zeigt 8x8 Tabus auf, über die man nicht mehr sprechen soll, die aber für unsere Zukunft von entscheidender Bedeutung sind. Das Buch soll dem Leser aufzeigen, wie sehr wir selbst alle noch Opfer der Manipulation sind. Und es soll dem Leser Kraft spenden: Meine Ansichten sind völlig normal und legitim und ich lasse mich nicht länger kriminalisieren und einschüchtern.«
Reiner Kampfbegriff
Ungeimpft, kritisch, rechtsextrem? Höchste Zeit für eine Abrechnung! (AUF1 Shop; 14.11.2024; 11:13 min.)
»Sind Sie rechtsextrem, weil Sie Impfungen verweigern? Sind Sie rechtsextrem, weil Sie Angst vor der Massenmigration haben? Sie sind rechtsextrem, weil Sie den Klima-Notstand hinterfragen? Die Soziologin, Journalistin und dreifache Mutter Elsa Mittmannsgruber sagt klar und deutlich: Nein! Sie zeigt auf, dass „rechtsextrem“ zum reinen Kampfbegriff verkommen ist. Mit ihm werden Kritiker zu Kriminellen gemacht. Durch ihn wird die Gesellschaft gespalten. Kaum jemand weiß, was er noch sagen oder gar denken darf. Kaum jemand traut sich noch, offen zu sprechen. Es gibt keinen Dialog, nur noch ein Verurteilen, ohne zuzuhören. Wir sind gefangen in einer Schweigespirale und es ist Zeit, diese zu durchbrechen. Genauer: Tabus zu brechen. In ihrem neuen Buch „Rechtsextrem? Oder: Unkorrekt, aber richtig!“ spürt Elsa Mittmannsgruber satte 64 gesellschaftliche Tabus auf. 64 Ansichten, die als rechtsextrem abgestempelt und somit unterdrückt werden. Doch damit rechnet sie nun ab.«
Abrechnung mit Tabus
Elsa Mittmannsgruber (Auf1): RECHT-SEX?-TREM: Die Abrechnung mit Tabus (POLITIK SPEZIAL – Stimme der Vernunft; 27.11.2024; 25:29 min.)
»Elsa Mittmannsgruber spricht in diesem Interview mit Helmut Reinhardt über ihr neues Buch: „Rechtsextrem? Oder: Unkorrekt, aber richtig«