Gebratenes Lamm nach Magellan-Art und Aschereste eines Lagerfeuers — Foto: LBM1948/Wikimedia [Vorschaubild: Erloschenes Kaminfeuer/ Gordito1869]

Uralte Gartentechnik

Dieser fermentierte Holzasche-Trick lässt Pflanzen in Tagen durchstarten (Vergessene Ernte und Der Grüne Tresor; 16.1.2026; 10:38 min.)

»Es gibt eine uralte Gartentechnik, die Pflanzen in Tagen aufwecken kann, nicht in Wochen. Deutsche Bauern kannten sie vor hundert Jahren. Dann hat die Düngemittelindustrie sie systematisch verdrängt. In diesem Video zeigen wir Ihnen genau, wie Sie sie anwenden. In diesem Video lernen Sie: Welcher Küchenabfall Ihren Boden in Tagen transformieren kann. Warum die rohe Version oft nach hinten losgeht. Welcher eine Schritt alles verändert. Wie die exakte Formel aussieht, die wirklich funktioniert. Wann der beste Zeitpunkt für die Anwendung ist. Welche häufigen Fehler Ihre Ergebnisse ruinieren. Was das langfristig mit Ihrem Boden macht. Was werfen Sie weg, das eigentlich Gold wert ist? Schreiben Sie es in die Kommentare! Abonnieren Sie Der Grüne Tresor für mehr vergessenes Gartenwissen, das die Industrie begraben wollte.— HINWEIS: Dieses Video wurde mit Hilfe von KI-Tools erstellt. Alle Informationen wurden sorgfältig recherchiert, ersetzen aber keine professionelle Beratung.«

 

Frische Asche tötet Boden

Sehr interessant, das mit der „fermentierten“ Holzasche – habe ich so noch nie gehört. Ich habe immer nur gesehen, daß frische Asche Boden tötet – auch wenn allgemein anderes behauptet wurde. Jetzt verstehe ich auch die Verdauung besser – es geht immer um Umwandlung bzw. Alchemie. Das fremde Äußere muß in seine ureigenen Einzelteile zerlegt und in innere eigene persönliche Stoffe umgewandelt bzw. verwandelt und wieder aufgebaut werden. Genauso wie sich die Raupe erst auflösen muß, um sich zum Schmetterling zu wandeln.

Christine K., 16.1.2026

 

Fakten & Daten

Asche (lateinisch bzw. pharmazeutisch Cinis) ist ein fester Rückstand aus der Verbrennung organischen Materials, also von fossilen Brennstoffen, Biokraftstoffen oder Lebewesen wie Pflanzen, Tieren und Menschen. Sie entsteht aus dem anorganischen Teil der verbrannten Substanz und besteht somit aus Mineralstoffen.

Etymologie

Das altgermanische Wort, mhd. asche, ahd. asca, beruht wie Esse auf der indogermanischen Wurzel ā̆s- („brennen, glühen“). Der Begriff ist Teil der Swadesh-Liste.

Verwendung

Asche findet im keramischen Bereich als Masse- bzw. Glasurzusatz Verwendung. Die Eigenschaft, als Flussmittel aufzutreten, steht dabei im Vordergrund. Keine Verwendung findet normale Asche auf der „Aschenbahn“, dort wird vulkanische Asche verwendet.

Asche in der Kunst

Der Künstler Günther Uecker bezieht in seine Bilder auch politische Fragen, besonders auch Umweltpolitik, ein. Ein Beispiel dafür ist sein Zyklus Aschebilder als Antwort auf die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl, die am 26. April 1986 ausgelöst worden war.

Auch der zeitgenössische deutsche Künstler Anselm Kiefer arbeitet viel mit der „ungeliebten Substanz“ Asche.

Ferdinand Raimund setzte dem Aschenmann ein literarisches Denkmal in seinem 1826 uraufgeführten Zaubermärchen Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär und dem von Raimund komponierten Aschenlied. (Wikipedia)