Franz Pflugradt – Waldlichtung auf dem Darss. (etwa 1900) Öl auf Leinwand, 44 x 55 cm — Foto: Wikimedia [Vorschaubild: Cloud11 auf Pixabay]

Franz Pflugradt könnte so ausgesehen haben.
Franz Pflugradt
könnte so ausgesehen haben.
Foto: Cloud11 auf Pixabay

Lebensdaten

Friedrich Ludwig Franz Pflugradt (* 19. Januar 1861 in Peenwerder/Demmin; † 16. Februar 1946 in Zingst) war ein deutscher Landschaftsmaler. (Wikipedia)

 

Vorpommern im Jahr 1934 und Landkreise bis 2011
Vorpommern im Jahr 1934 und Landkreise bis 2011 — Karte: NordNordWest/Wikimedia — Vergrößern ⋙ Link

Vorpommern

Vorpommern ist der Name einer Region im Nordosten Deutschlands und im Nordwesten Polens. Der Name Pommern ist die eingedeutschte Form von Pomorje und ist slawischer Herkunft: po more – „am Meer“. Der Name Vorpommern geht auf die zweite Teilung Pommerns in die Herzogtümer Pommern-Wolgast (Vorpommern) und Pommern-Stettin (Hinterpommern) 1532 zurück. Während 1295 noch eine Teilung in ein nördliches (Pommern-Wolgast) und ein südliches Herzogtum (Pommern-Stettin) erfolgte, entstanden 1532 erstmals ein westlicher und ein östlicher Landesteil. Nach dem Westfälischen Frieden (1648) umfasste Vorpommern den zum Königreich Schweden gehörenden Teil Pommerns einschließlich der gesamten Odermündung mit der Stadt Stettin und dem alten Bischofssitz Cammin.

Altvorpommern

Der Teil Vorpommerns südlich der Peene mit Stettin und den Odermündungsinseln Usedom und Wollin kam 1720 zu Preußen. Hierfür bürgerte sich später die Bezeichnung Altvorpommern ein. Der nördliche Teil hingegen stand von 1715 bis 1721 unter dänischer Militärverwaltung, gehörte jedoch bis zum Kieler Frieden von 1814 zu Schweden (Schwedisch-Pommern, auch „Neuvorpommern“), wurde dann Dänemark als Ersatz für Norwegen zugesprochen, was aber nie praktische Konsequenzen hatte, weil Dänemark die von Schweden geforderten Kriegsentschädigungen nicht zahlen konnte. Deshalb verhandelte man auf dem Wiener Kongress weiter und das Gebiet kam im Herbst 1815 zu Preußen.

Sowjetische Besatzungszone

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die polnische Grenze weit nach Westen geschoben. Vorpommern kam zum allergrößten Teil zur Sowjetischen Besatzungszone und wurde mit Mecklenburg zum Land Mecklenburg-Vorpommern vereinigt. Die Sowjetische Militäradministration in Deutschland befahl 1947 die Umbenennung des Landes in Mecklenburg, um den Begriff Pommern aus dem offiziellen Sprachgebrauch zu tilgen. Nach Gründung der DDR 1949 wurde 1952 bei der Verwaltungsreform der Landesteil Vorpommern vorwiegend Teil der Bezirke Rostock und Neubrandenburg. Zum Bezirk Frankfurt (Oder) kam der südliche Zipfel, der sich weitgehend mit dem heutigen Amt Gartz (Oder) deckt.

Bundesland Mecklenburg-Vorpommern

Vorpommern wurde 1990 Teil des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Die Region ist heute als Lebensort und Urlaubsziel für ihren Wasserreichtum bekannt. Hervorzuheben sind die zahlreichen Seebäder an der Ostseeküste, vor allem auf den beiden Inseln Rügen und Usedom, sowie die artenreichen Lagunen z. B. im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft mit reichhaltiger Natur. (Wikipedia)