In eigener Sache
Alles Gute für 2025!
Unseren treuen Lesern wünschen wir für das Neue Jahr eine stabile Gesundheit und »mehr Freude als Spass und Zuversicht statt Bange« (SH).
Der Gegenwart. — 31. Dezember 2024
An der Schwelle des neuen Jahres lacht die Hoffnung und flüstert, es werde uns mehr Glück bringen.
Alfred Tennyson (1809—1892)
Die Zukunft hört nicht auf, uns zu faszinieren, besonders am Anfang eines neuen Jahres.
Georg Kreisler (1922—2011)
Erst am Ende eines Jahres weiß man, wie sein Anfang war.
Friedrich Nietzsche (1844—1900)
Das neue Jahr steht mit seinen Forderungen vor uns; und gehen wir auch gebeugt hinein, so gehen wir doch auch nicht ganz mit leeren Händen unseren Weg.
Søren Kierkegaard (1813—1855)
In einem Jahr wirst du dir wünschen, du hättest heute angefangen.
Karen Lamb
Jeder Tag ist eine neue Chance, das zu tun, was du möchtest.
Friedrich Schiller (1759—1805)
Es hängt von dir selbst ab, ob du das neue Jahr als Bremse oder als Motor benutzen willst.
Henry Ford (1863—1947)
Ein neues Jahr hat so lange eine weiße Weste, bis man sie anzieht.
Hans Fallada (1893—1947)
Es gibt bereits alle guten Vorsätze, wir brauchen sie nur noch anzuwenden.
Blaise Pascal (1623—1662)
Ob das alte Jahr gut war oder nicht – es ist Vergangenheit.
Leo Bekew
Es liegt in diesem Vergänglichkeitsgedanken, der wohl jeden in der letzten Jahresstunde erfasst, etwas Ungeheueres, wovor unsere Seele erschrickt.
Theodor Storm (1817—1888)
Monde und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment leuchtet das Leben hindurch.
Franz Grillparzer
(1791—1872)
Und den irrlichternden Staubfängern sage ich es noch einmal und zuletzt: Allzeit wird der Zufall die Wahrscheinlichkeit schlagen. Viele haben es noch nicht bemerkt, die Revolution ist da. Sie führen keine Blumenfrauen an, sondern mutige Interrupteure. Und ihre Schwerter schneiden schön ins faule Fleisch der jammernden Scharteken. Nach hundert und einem Jahr hat sich der Surrealismus wieder erhoben.
Frank Sämmer mit hellem Gruß: »Mein Motto für dieses Jahr«
Man nehme 12 Monate, putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, sodass der Vorrat für ein Jahr reicht. Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor. Man füge 3 gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, 1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie und 1 Prise Takt. Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit.
Katharina Elisabeth Goethe
(Goethes Mutter; 1731—1808)
Wir sehn aufs alte Jahr zurück / und haben neuen Mut. / Ein neues Jahr, ein neues Glück, / die Zeit ist immer gut.
Hoffmann von Fallersleben
(1798—1874)