Illustration: Dee auf Pixabay (KI generiert)

Monde und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment leuchtet das Leben hindurch.

Franz Grillparzer
(1791—1872)

 

Und den irrlichternden Staubfängern sage ich es noch einmal und zuletzt: Allzeit wird der Zufall die Wahrscheinlichkeit schlagen. Viele haben es noch nicht bemerkt, die Revolution ist da. Sie führen keine Blumenfrauen an, sondern mutige Interrupteure. Und ihre Schwerter schneiden schön ins faule Fleisch der jammernden Scharteken. Nach hundert und einem Jahr hat sich der Surrealismus wieder erhoben.

Frank Sämmer mit hellem Gruß: »Mein Motto für dieses Jahr«

 

Man nehme 12 Monate, putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, sodass der Vorrat für ein Jahr reicht. Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor. Man füge 3 gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, 1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie und 1 Prise Takt. Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit.

Katharina Elisabeth Goethe
(Goethes Mutter; 1731—1808)

 

Wir sehn aufs alte Jahr zurück / und haben neuen Mut. / Ein neues Jahr, ein neues Glück, / die Zeit ist immer gut.

Hoffmann von Fallersleben
(1798—1874)