Hinweise auf Menschen
Joachim Raeder
* 27.06.1956 — † 02.12.2024
Der Gegenwart. — 17. April 2026
Joachim Raeder war ein lebenserfahrener, bodenständiger und aufrichtiger Charakter. Ein Mensch, wie man ihn zum Freund haben möchte. Wir haben uns nur auf Facebook getroffen, dort aber intensiv und offen ausgetauscht. So wurde ich auf seine Webseite „MEIN BLOG, BÜCHER & eBOOKs – Boxen, Politik, Freiheit und mehr …“ aufmerksam. Gern erlaubte er die Übernahme seiner Reportage vom Jahrhundertkampf zwischen George Foreman und Muhammad Ali und der Erinnerungen an den denkwürdigen 30. Oktober 1974. Am 18. November 2024 schrieb er mir per Mail: „Im Juli wurde bei mir Bauchspeicheldrüsenkrebs festgestellt. Seit dem 50. Jahrestag von Kinshasa liege ich im Krankenhaus.“ Nur wenige Wochen darauf starb Joachim Raeder. Seine Webseite blieb noch eine Zeitlang online, bis sie nun abgeschaltet wurde. Sein Youtubekanal hält immer noch einige Videos bereit, in denen er uns lebendig bleibt. Im Gedenken an Joachim Raeder bewahren wir hier die von ihm erzählte biografische Skizze.
Von JOACHIM RAEDER. | Nachdem meine Mutter den britischen Bombenhagel auf Lübeck im Jahre 1942 und mein Vater die Flucht vor den russischen Truppen aus Königsberg überlebt hatten, wurde ich im Jahre 1956 in der Hansestadt Lübeck geboren.
Die Schule empfand ich oft als quälenden Zeitvertreib ohne großen Nutzen für das Leben. Mit dem Erlangen der „mittleren Reife“ verließ ich daher das Johanneum, um 1973 in den Polizeidienst einzutreten.
Das Ziel des Polizeiberufes sah ich überwiegend darin, benachteiligten Menschen zu helfen, ihre Rechte wahrzunehmen.
Die Ideale der Aufklärung, die sich auch in den ersten Artikeln des Grundgesetzes widerspiegeln, waren für mich ein gutes Leitbild für meine Tätigkeit.
Nach harter Ausbildung in kasernierten Hundertschaften in Eutin war ich im Einzeldienst in Großhansdorf (bei Hamburg) und in Lübeck mehrere Jahre eingesetzt.
Später konnte ich mich für ein Studium an der Verwaltungsfachhochschule in Kiel qualifizieren und setzte danach meine Karriere bei der Kriminalpolizei fort, wo ich zuletzt als Sachbearbeiter beim Kommissariat 11 in Lübeck Todesfälle, Sittendelikte und vor allem Brände untersuchte.
Nach 43 Dienstjahren ging ich im Dezember 2016 in Pension.
Noch länger als bei der Polizei, nämlich von 1968 bis 2018 war ich im Boxsport aktiv, zuletzt natürlich „nur noch“ als Kampfrichter.
Der Sport hat mich sehr geprägt und die Überzeugung gefestigt, dass man auch im Leben ständig kämpfen muss. Von besonderer Bedeutung ist es, dabei immer die eigene Unabhängigkeit im Auge zu behalten und sich nicht für fremde Ziele instrumentalisieren zu lassen. So waren mir Mitläufer immer suspekt ...
In der Freizeit fahre ich gerne mit dem Motorrad (BMW R 1150 R) umher.
Hin und wieder schreibe ich Bücher zu Themen, die ich für bedeutsam halte.
Nebenbei erstelle ich Videos für meinen YouTube-Kanal und versende ab und an einen Newsletter, der private, aber auch politische Themen behandelt.
Mit Frau und Hund Max bereise ich als Pensionär jetzt mit dem Wohnwagen die Lande.
Manchmal sind auch unsere Kinder mit dabei.
---
Seit 2012 schreibe ich meine Bücher, die sich größtenteils um die gegenwärtige Politik drehen.
Als unglaublich empfand ich es, dass wegen meiner Bücher, in denen es immer um den Erhalt unserer garantierten Freiheitsrechte ging, gegen mich Disziplinarermittlungen eingeleitet worden waren, die allerdings mit dem Ergebnis eingestellt wurden, dass ich mich im Rahmen des geltenden Rechtes bewege.
Ob sich allerdings die gegenwärtige Politik in diesem Rahmen bewegt, ist sehr zweifelhaft!
Insbesondere die Beschneidung der Meinungsfreiheit, die einige Menschen heute unter der Bezeichnung „politische Korrektheit“ schon fast als normal empfinden, bedroht unsere freiheitliche Demokratie!
Noch schlimmer sind natürlich die in meinen Augen völlig unverhältnismäßigen und daher illegalen Grundrechtseingriffe, die derzeit fast weltweit im Rahmen einer vermutlich inszenierten Krise stattfinden. Bereits Ende Februar 2020 keimte in mir der Verdacht auf, dass hier das größte Schwerverbrechen seit dem Ende der Weltkriege geplant sein könnte.
Für viele Leser hört sich das vielleicht so an, als sei ich ein „Verschwörungstheoretiker“.
Na und?
Dieser Begriff wurde vom amerikanischen Geheimdienst erfunden, um störende Kritiker zu diskreditieren.
Wissen Sie, wie man Schwerverbrecher überführt?
Man bildet Theorien, prüft diese nach und sammelt Indizien für das eine oder andere Szenario.
So nähert man sich der Wahrheit Schritt für Schritt, bis die Theorie zur Gewissheit wird.
Und wenn man die Theorie dann irgendwann beweisen kann, hat man gute Aussichten, dass der Täter gesteht.
Ein dummer (oder fauler) Polizist wird niemals einen Verbrecher überführen:
Er hört sich die Lügen des Verdächtigen an und glaubt sie einfach.
Und wer es kapiert hat:
Dieser Vergleich bezieht sich auch auf den Bürger und eine verlogene Politik!
Hören wir uns erstmal an, was „Verschwörungstheoretiker“ zu sagen haben und prüfen wir deren Argumente, bevor wir dem Mainstream der „öffentlichen Meinung“ hinterherplappern, ohne ihn hinterfragt zu haben.
---
Ein paar wichtige Lehren meines Lebens:
Glaub nicht alles, was dir erzählt wird!
Glaube niemals den Mächtigen dieser Welt!
Hinterfrage die Dinge! ■
Text zitiert nach einem Blogeintrag von Joachim Raeder.

Todesanzeige ⋙ Link
Neue Homepage mit Blog
Kurzvorstellung und neue Homepage mit Blog! (Joachim Raeder; 1.10.2022; 5:18 min.)
Die Videos
YouTubeKanal Joachim Raeder ⋙ Link