Mercedes-Sterne glänzen selbst bei einer Militärparade 2022 in Qazvin, nordwestlich von Teheran — Foto: Mehr News Agency/Wikimedia [Vorschaubild: Tasnim News Agency]

Dipl.-Ing. Klaus Ridder
Dipl.-Ing. Klaus Ridder

Foto: Archiv Ridder

Man will in Deutschland mit einem CO₂-Anteil von 2 % das Weltklima retten und vergisst dabei, dass wir in Deutschland ein Industrieland sind, das überwiegend von der Autoindustrie lebt – und die braucht faire und verlässliche Regeln und eine preisgünstige Energie, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Aber, auch die Autoindustrie hat es versäumt, sich energischer zu wehren.

Dipl.-Ing. Klaus Ridder

 

Der Autor

Klaus Ridder (* 4.8.1941 in Hannover) ist ein deutscher Sachbuchautor. Er erlernte zunächst den Beruf des Kraftfahrzeugmechanikers. Nach einem Praktikum im Flugzeugbau studierte er Fahrzeugbau an der Fachhochschule Köln. Nach dem Studium war er bei der Deutschen Bundesbahn und später im Bundesministerium für Verkehr (BMfV) für den Kraftfahrzeugeinsatz zuständig. Dort sammelte er Erfahrungen bei Schwerlasttransporten bis hin zum Einsatz von Ministerfahrzeugen.

„Gefahrgut Handbuch“

Ab 1973 arbeitete er im BMfV als Experte für den Transport gefährlicher Güter. Seit 1978 ist sein „Gefahrgut Handbuch“ mit über 300 Ergänzungslieferungen erschienen. Mittlerweile ist das Werk zu einem umfangreichen Kompendium mit zehn Bänden und über 5000 Seiten Inhalt angewachsen. Klaus Ridder arbeitete bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2001 im BMfV und war in vielen nationalen und internationalen Gremien, die sich mit Gefahrguttransporten befassen, tätig.

Schifffahrt und Atomenergie

Klaus Ridder war Chairman bei der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt in Straßburg, bei der Wirtschaftskommission für Europa in Genf sowie bei der Internationalen Atomenergie-Organisation in Wien und hat unzählige Fachvorträge in aller Welt gehalten (u. a. in São Paulo, Yokohama, New Orleans, Washington, Moskau, Kiew, Merida, Zielona Góra, Strasbourg, Wien, Paris, Den Haag, Zürich, Antwerpen, Maastricht und Colombo). Unter seiner Präsidentschaft wurde 1993 das revidierte ADN (= Europäisches Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf Binnenwasserstraßen) in Genf fertiggestellt. Er leitete nach seiner Pensionierung bis 2015 weiterhin die Münchner Gefahrgut-Tage sowie bis 2019 die Internationalen Binnenschifffahrts-Gefahrgut-Tage und moderierte die Gefahrgut-Sicherheitstage am Nürburgring.

Motorsport

Klaus Ridder beschäftigt sich seit seiner Jugend mit dem Motorsport und hat zwei Bücher über den Nürburgring veröffentlicht. Von seinen Bildern aus 60 Jahren Motorsportfotografie gab es Ausstellungen im BMfV, im Rennsportmuseum am Nürburgring, in den Filialen der Kreissparkassen des Rhein-Sieg-Kreises sowie beim Caracciola-Club in Remagen. Er hält Vorträge über rennsportliche Themen am Nürburgring sowie bei Motorsport-Events. Er war Pressesprecher der Initiative „Freunde des Nürburgrings e.V.“ sowie kurzfristig Vorsitzender der „Gräflich Berghe von Trips´sche Sportstiftung zu Burg Hemmersbach“.

Energie und Umwelt

Klaus Ridder befasst sich privat mit Fragen der Energie und Umwelt und ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Energie und Umwelt – Die Realisten“. Er schrieb: „Es gibt bis heute keinen wissenschaftlichen Hinweis, dass der erhöhte CO₂-Ausstoß für den Klimawandel verantwortlich ist.“

Motorjournalismus

2013 wurde Ridder vom Verband der Motorjournalisten (VdM) auf der Essener Motorshow für seine Verdienste um den Motorjournalismus mit der Johny-Rozendaal-Uhr ausgezeichnet. Auf der Homepage der Ortsgemeinde Helstorf (Stadt Neustadt a. Rbge.-Landkreis Hannover) veröffentlicht Klaus Ridder regelmäßig Jugenderinnerungen. (Wikipedia)

Webseite von Klaus Ridder – privatLink
Webseite von Klaus Ridder – MotorsportLink

Webseite Arbeitsgemeinschaft Energie und Umwelt (AG E+U)Link