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Antiautoritäres
Lachen ist gesund
Der Volksmund hat recht. Ob Gelächter tödlich sein kann? Nachgewiesen ist zumindest eine Lachepidemie. Deshalb hier ein Merz-Witz auf eigene Gefahr.
Der Gegenwart. — 13. März 2026
Friedrich Merz ist ins Wochenende gefahren und besucht ein abgelegenes Dorf im Sauerland. Dort unterhält er sich mit dem Bürgermeister, der ihm sagt, dass man im Dorf zwei große Probleme habe.
„Welche denn?“, will der Kanzler wissen.
„Nun, wir haben keinen Allgemeinmediziner mehr im Ort. Der letzte hat seine Praxis vor zwei Jahren geschlossen und es findet sich kein Nachfolger.“
„Ich regle das“, sagt Merz, entfernt sich kurz, zückt sein Smartphone und telefoniert eine Minute lang. Dann kommt er zurück und sagt: „So, gute Nachricht: Am Montag fängt hier ein neuer Arzt an. — Was ist denn das zweite Problem?“
„Wir haben keinen Mobilfunkempfang.“
Quelle: Internet
Lachen ist eines der wichtigsten angeborenen emotionalen Ausdrucksverhalten des Menschen, das seine Wirkung nicht nur, aber vor allem in der Gemeinschaft mit Mitmenschen entfaltet. Lachen ist durch typische Lautäußerungen und ein stoßartiges Ausatmen gekennzeichnet und unterscheidet sich dadurch deutlich vom bloßen Lächeln (beim Lächeln oder Schmunzeln verändert sich nur der Gesichtsausdruck). Lachen ist
◾ eine Reaktion des Menschen auf komische Situationen,
◾ eine Erleichterungsreaktion nach überstandener Gefahr,
◾ eine Methode, drohende soziale Konflikte abzuwenden und soziale Beziehungen zu festigen,
◾ ein Abwehrmechanismus gegen spontane Angstzustände.
Der Wissenschaftszweig, der sich mit dem Lachen beschäftigt, ist die Gelotologie (von altgriechisch γέλως gélōs, deutsch ‚Lachen‘). Das Wort lachen (mhd. lachen, ahd. hlahhan, lahhan) entstand durch Lautmalerei.
Auch bei einigen Tierarten ist Lachen oder ein dem menschlichen Lachen ähnliches Verhalten bekannt.
Lachformen
Die Vielfalt und der Variantenreichtum des Lachens ist sehr groß. Über andere und über sich selbst zu lachen ist offenbar eine wichtige Entlastung von der Mühsal des Lebens.
Nach dem antiken griechischen Philosophen Aristoteles ist der Mensch das einzige Tier, welches das Lachen entwickelt hat (homo ridens) – Lachen und Menschsein gehören für ihn zusammen. Die Vielfalt und der Variantenreichtum des Lachens ist sehr groß.
Schmunzeln ist eine abgemilderte Form des Lächelns, die meist im Zusammenhang mit etwas Lustigem, mit Humor steht. Das abschätzige Gegenstück des Schmunzelns ist das Feixen oder verächtliches Grinsen.
Meist ist Lachen fröhlich. Lachen kann auch bei eigentlich bösartigen Situationen auftreten (sarkastisches Lachen). Sardonismus bezeichnet einen grimmigen, schmerzvollen Spott, der oft mit einem unheimlichen, finsteren Gelächter, dem sardonischen Lachen, verbunden ist.
Die Art und die Gründe des Lachens lassen, so mutmaßt Erich Kästner, Rückschlüsse auf den Wesenskern des betreffenden Menschen zu: „Wie jemand über gewisse Dinge und unter gewissen Voraussetzungen lacht, so ist er! Da helfen keine Versteckspiele. Da hört man den wahren Charakter!“
Gelächter ist lautes Lachen, meist in Gesellschaft. In einer heiteren Gruppe gewinnt das Lachen eine hohe Eigendynamik. Aus sozialpsychologischer Sicht ist exzessives, enthemmtes Lachen geradezu ein Triumph des Körpers über die Dominanz des Verstandes.
Mit dem sozialen Lächeln wird in der Entwicklungspsychologie die angeborene Fähigkeit eines Säuglings bezeichnet, mit einem Lächeln auf seine Umgebung zu reagieren.
Ein lautes, nicht enden wollendes Gelächter wird als Homerisches Gelächter bezeichnet. Der griechische Epen-Dichter Homer lässt, in seiner Ilias und in seiner Odyssee, die Götter dieses Lachen anstimmen.
Ein Lachkrampf ist ein unkontrollierbarer, oft grundloser Lachanfall, der bei Müdigkeit oder bestimmten Krankheiten auftreten kann. Es handelt sich um eine Reflexbewegung, die leicht in eine Art Krampf übergehen kann. In einigen Fällen kann das Lachen aufgrund von neurologischen Störungen oder Hirnverletzungen krankhaft sein.
Redewendungen
Die umgangssprachliche Redewendung „sich totlachen“ (auch: „sich halb totlachen“) wird im deutschen Sprachraum verwendet, wenn ausgedrückt werden soll, dass ein Vorgang oder eine Äußerung als besonders lustig oder auch lächerlich empfunden wird.
Der Ausdruck „sich einen Ast lachen“ bedeutet umgangssprachlich, sehr laut und herzhaft zu lachen, bis man sich vor Lachen fast krümmt. Der Ausdruck stammt aus dem 19. Jahrhundert, wobei „Ast“ als Bild für einen Buckel oder Höcker verwendet wurde. Wenn man sich vor Lachen krümmt, sieht man aus, als hätte man einen Buckel.
Das Sprichwort „Wer zuletzt lacht, lacht am besten“ bedeutet, dass es auf den Erfolg am Ende ankommt, auch wenn es zunächst schwierig erscheint. Die Redewendung ermutigt zu Geduld und Ausdauer, da der wahre Gewinner erst am Ende feststeht.
Sozialbedeutung
Lachen wird im menschlichen Zusammenleben als Ausdruck von Sympathie und gegenseitiger Zustimmung verstanden und wirkt dadurch beruhigend, konfliktmindernd und gruppenfördernd. Nicht bewiesen, aber wahrscheinlich ist die Einschätzung, dass das Lachen eine der grundlegenden Kommunikationsformen des Menschen ist, die in der Menschheitsgeschichte der Entwicklung der Sprache deutlich vorausgegangen ist. Als Beleg dafür wird angeführt, dass Lachen in einer Hirnregion ausgelöst und gesteuert wird, die deutlich älter ist als das Sprachzentrum.
Neben der Stärkung des Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühls innerhalb der eigenen Gruppe kann das Lachen auch eine gegenteilige Wirkung auf diejenigen haben, die nicht zur Gruppe gehören. Diese können leicht zu denjenigen werden, über die und auf deren Kosten gelacht wird (z. B. als Opfer eines hämischen, verächtlichen „Auslachens“). Das Lachen kann aus der Sicht der Verspotteten zu einer demütigenden, ehrenrührigen Waffe werden, indem es seine heitere Natur völlig ins Gegenteil verkehrt. Aber auch in solchen Situationen kann das Lachen eine insgesamt positive Wirkung entfalten, wenn es gelingt, eine Konfliktsituation durch Lachen zu entschärfen, ohne den Verlachten in seiner Ehre allzu sehr zu verletzen. Konrad Lorenz deutete 1963 in seinem Buch Das sogenannte Böse das Lachen ursprünglich als Drohgebärde, entstanden aus dem Zähnefletschen. Es zeige, dass jemand ein gesundes Gebiss hat, demonstriere also Kraft. Innerhalb einer Gruppe aber hatte und hat es etwas Verbindendes: Sich untereinander die Zähne zu zeigen, heißt, Teil einer starken Gemeinschaft und ein gleichberechtigter Partner innerhalb der Gruppe zu sein.
Antiautoritäres Lachen
Diese Wirkung beruht auf einem wichtigen anarchischen Grundzug des Lachens, der darin besteht, Autoritäten aller Art in Frage zu stellen: Im Lachen wird jeder Anspruch auf Respekt und Ehrerbietung grundsätzlich verneint. Personen und Institutionen, deren Status auf eben solchen Ehrbezeugungen beruht, sind daher durch das Lachen prinzipiell bedroht und müssen im Interesse des eigenen Machterhalts bestrebt sein, den Drang zur Heiterkeit in andere Kanäle und von sich weg zu lenken. Ein Beispiel für eine solche Kanalisierung von Affekten ist die ritualisierte Umkehrung von Herrschaftsverhältnissen, die den historischen Kern vor allem der südeuropäischen (insbesondere italienischen) Karnevalsfeiern ausmacht und als Ritual bewusst geduldet wird, um danach wieder in den normalen Alltag zurückkehren zu können.
Textgrundlage: https://de.wikipedia.org/wiki/Lachen
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Mass Psychogenic Illness
Tanganjika-Lachepidemie
Die Tanganjika-Lachepidemie war eine 1962 in Tanganjika (heute Teil von Tansania) aufgetretene Epidemie von Lachanfällen, die mehrere Monate andauerte und etwa 1000 meist junge Personen betraf. Es handelte sich dabei um eine Massenhysterie (Mass Psychogenic Illness).
Verlauf
Am 30. Januar 1962 brachen drei Schülerinnen einer Mädchenschule in Kashasha am Westufer des Victoriasees in Lachen aus, ohne damit wieder aufhören zu können. Innerhalb kurzer Zeit wurden 95 der 159 Schüler im Alter von 12 bis 18 Jahren davon angesteckt, sodass die Schule am 18. März geschlossen werden musste, da ein regulärer Betrieb nicht aufrechterhalten werden konnte. Als die Schule am 21. Mai wieder öffnete, waren noch immer 57 Schüler – aber kein Lehrer – betroffen, was zur erneuten Schließung Ende Juni führte.
Die zwischenzeitlich nach Hause geschickten Schüler sorgten für eine weitere Verbreitung der Lachanfälle. Zehn Tage nach der ersten Schließung der Schule in Kashasha kam die Epidemie auch im etwa 90 Kilometer entfernten Nshamba an, wo sich mehr als 200 weitere Personen ansteckten, mehrheitlich Schüler. In der Regionshauptstadt Bukoba waren 48 von 154 Schülern betroffen, was ebenfalls zur Schließung einer Schule vom 10. bis zum 18. Juni führte. Von dort breiteten sich die Lachanfälle ins 35 Kilometer entfernte Kanyangereka aus, wo zwei Schulen für Jungen geschlossen werden mussten.
Auch in Mbarara im benachbarten Uganda gab es im Februar des Jahres einen Ausbruch der Epidemie.
In einem Zeitraum von sechs Monaten bis anderthalb bzw. zwei Jahren breiteten sich die Lachanfälle in der gesamten Region aus und betrafen etwa 1000 Personen, bevor das Phänomen allmählich wieder abklang.
Symptome
Die Lachattacken, sich teils mit Weinen, Schreien oder starken Angstzuständen abwechselnd, dauerten von wenigen Minuten bis hin zu einigen Stunden. Nach einer Pause konnten sie neu beginnen. Teilweise waren sie von Gewaltausbrüchen begleitet. Dies konnte bis zu 16 Tage lang andauern. Die Betroffenen, hauptsächlich Mädchen und junge Frauen, zeigten dabei Symptome von Angst, Schmerz sowie Ohnmachtsgefühlen und hatten Atemprobleme. Geweitete Pupillen wurden bei den Betroffenen festgestellt. Erwachsene waren selten, Gebildete gar nicht betroffen. Es gab keine Todesfälle.
Ursachen
Die Betroffenen wurden nach möglichen Auslösern für die Epidemie untersucht. Blutuntersuchungen nach biochemischen oder bakteriologischen Ursachen brachten kein Ergebnis. Der Verdacht auf eine toxische Substanz in der Nahrung erwies sich als nicht zutreffend. Zudem fand die Ansteckung von einer Person auf die andere statt und ähnelte daher eher einer Virusinfektion. Währenddessen kursierten in der Bevölkerung Gerüchte um vergiftete Lebensmittel oder eine Verseuchung der Luft durch Atombombenexplosionen.
Christian F. Hempelmann, der die Vorgänge von 1962 im Jahr 2002 untersuchte, nennt als eine mögliche Ursache für die Massenhysterie den Stress der Schüler, den diese durch die Erwartungen ihrer Lehrer und Eltern ihnen gegenüber angesichts der gerade erst im Dezember 1961 vollzogenen Unabhängigkeit Tanganjikas erlebten.
Textgrundlage: https://de.wikipedia.org/wiki/Tanganjika-Lachepidemie
Positive Wirkungen
Lachen hat positive Wirkungen, was in der Redewendung „Lachen ist gesund“ zum Ausdruck kommt. Beim Lachen werden Herz-Kreislauf-System, Zwerchfell und Bauchmuskeln stark angeregt, was zu einer Art innerer Massage des Unterbauchbereichs führt. Durch die Ausschüttung von Hormonen wird das Immunsystem gestärkt und dadurch auch Krankheiten vorgebeugt. Sogar die Schmerzempfindung wird verringert. Studien der Gelotologie ergaben, dass Schmerzpatienten nach nur wenigen Minuten Lachen eine Erleichterung erfahren, die mehrere Stunden anhalten kann. Dies geschieht auch durch körpereigene entzündungshemmende Stoffe, die vermehrt produziert werden.
Lachen als Therapie
Durch Lachen kann der Heilungsprozess bei bestimmten Krankheiten gefördert werden. Dabei macht man sich das mit dem Lachen verbundene gesteigerte Wohlbefinden zunutze, das zum Stressabbau und damit zur Verbesserung des Allgemeinbefindens der Patienten beiträgt. Vor allem auf Kinderstationen werden gute Erfahrungen mit regelmäßigen Auftritten von Klinikclowns gemacht. Die Idee des Lachyoga basiert auf der heilsamen Wirkung des Lachens. Durch Lachen kann man bei manchen Krankheiten den Heilungsprozess fördern.
Nebenwirkungen
Neben den vielen positiven Effekten kann Lachen unter besonderen Umständen negative Effekte auf den Körper haben. Bei Störungen mit unkontrollierbaren Lachanfällen ist Vorsicht geboten.
Die mit heftigem Lachen verbundene körperliche Anstrengung kann bei Personen, die sonst wenig lachen, zu Schmerzen und Muskelkater in den beanspruchten Muskelbereichen führen. Bei heftigem Lachen kann es zu Stressinkontinenz, Hernien und Blutergüssen (Hämatom) im geraden Bauchmuskel kommen. Lachen kann auch Kopfschmerzen, eine plötzliche Bewusstlosigkeit (Synkope) und plötzliche Muskelschwäche (Kataplexie) auslösen. In der Lunge kann es im Extremfall zu einem Pneumothorax oder einem interlobulären Emphysem kommen. Beim Lachen während des Essens besteht die Gefahr, sich zu verschlucken (Aspiration).
Als zwanghaftes Lachen oder als Lachkrampf kann das Lachen außerdem im Zusammenhang mit psychischen Störungen oder nervösen Erkrankungen stehen. Bei einer Tetanus-Erkrankung (Wundstarrkrampf) und/oder einer Strychnin-Vergiftung kann es zu einem „sardonisches Grinsen“ (Risus sardonicus) kommen, einer krankhaften Kontraktion der mimischen Muskulatur. (Wikipedia)
Fälle des Lachtodes
Der Tod durch Lachen (selten auch: Lachtod) wurde bis zum 19. Jahrhundert als seltene Todesart beschrieben. Tatsächlich kann Lachen der Auslöser für Todesfälle sein, diese sind dann allerdings durch bereits vorliegende Krankheiten bedingt. In der Regel kommt es dabei zu Herzstillstand oder Ersticken (Asphyxie), die durch einen Lachanfall oder einen Affektkrampf ausgelöst werden. Bereits seit der Antike berichtete Vorfälle des plötzlichen Todes durch explosionshaftes oder andauerndes Lachen allein sind als Legenden und Anekdoten zu qualifizieren.
Redewendung
Die im deutschsprachigen Raum übliche umgangssprachliche Redewendung „sich totlachen“ (auch: „sich halb totlachen“) wird verwendet, wenn ausgedrückt werden soll, dass ein Vorgang oder eine Aussage als besonders lustig oder auch lächerlich empfunden wird. Der Ausdruck findet im englischen und französischen Sprachraum eine Entsprechung in der Formulierung „to die laughing“ oder „to die of laughter“ bzw. „mort de rire“. Diese Formulierungen zeigen in humoristischer Form überspitzt, dass das Lachen viele Muskeln im Körper stimuliert (vor allem das Zwerchfell), was bei langanhaltenden Lachanfällen als schmerzhaft empfunden werden kann. Auf dem Zusammenhang beruht wahrscheinlich der Ausdruck: „Sich den Bauch vor Lachen halten“.
Antike
▪ Nach Sextus Pompeius Festus lachte sich Zeuxis von Herakleia beim Betrachten eines eigenen Gemäldes zu Tode.
▪ Philemon der Ältere soll sich über einen frechen Esel totgelacht haben.
▪ Nach Diogenes Laertius lachte sich auch Chrysippos von Soloi über einen frechen Esel tot.
15. bis 19. Jahrhundert
▪ Im Jahr 1410 soll König Martin I. von Aragon an einer Verdauungsstörung (Indigestion) und einem unkontrollierten Lachausbruch verstorben sein.
▪ Pietro Aretino soll nach einer Legende am 21. Oktober 1556 während eines Lachanfalles vom Stuhl gefallen sein und sich dabei das Genick gebrochen haben.
▪ 1825 berichtete Lenhossek aus zweiter Hand über einen Mann, der als Zuschauer eines Lustspiels einen Lachkrampf erlitten habe und dabei plötzlich gestorben sei.
▪ 1843 wurde aus Prag berichtet, eine über hundert Jahre alte Frau sei bei der Betrachtung ihrer neuen Frisur im Spiegel in ein andauerndes Lachen verfallen und dabei plötzlich gestorben.
▪ Der Landwirt Wesley Parsons soll 1893 in Laurel (Indiana) an Erschöpfung gestorben sein, nachdem er einen fast einstündigen Lachanfall und anschließend zwei Stunden lang einen Schluckauf erlitten hatte.
20. Jahrhundert
▪ 1920 las ein 54-jähriger Jagdhunde-Ausbilder in Sydney Anzeigen in einer fünf Jahre alten Zeitung und fand den Unterschied der seinerzeit annoncierten Preise zu denen des Jahres 1920 so komisch, dass er in hemmungsloses Lachen ausbrach und dabei starb. Ein Arzt bescheinigte als Todesursache Herzversagen aufgrund exzessiven Lachens.
▪ Der 50-jährige Alex Mitchell, ein Maurer aus King’s Lynn in Norfolk, starb 1975 bei einem 30-minütigen Lachanfall, den er beim Sehen der britischen Comedy-Fernsehserie The Goodies (Episode: The Kung Fu Kapers) erlitt. Die Witwe des Verstorbenen schrieb später an die Hauptdarsteller der Comedyshow, um ihnen für das fröhliche Lebensende ihres Mannes zu danken. Nachdem im Jahr 2012 bei einer Enkeltochter das seltene, vererbbare Long-QT-Syndrom diagnostiziert wurde, vermuten Experten heute, dass diese Herzrhythmusstörung der Grund für den Tod Mitchells war.
▪ Ole Bentzen, ein 56-jähriger dänischer Hörgeräteakustiker, verstarb 1989 an einem Lachanfall, während er sich den Film Ein Fisch namens Wanda ansah. (Wikipedia)