Freie Autoren, freie Medien
Ostdeutsche Allgemeine Zeitung
Das künftige „Leitmedium in Ostdeutschland“ will ostdeutsche Perspektiven stärker in den gesamtdeutschen Diskurs einbringen.
Der Gegenwart. — 20. Februar 2026
36 Jahre nach der Wiedervereinigung erscheint in Deutschland eine neue Zeitung – und das spannendste Medienprojekt des Jahres 2026: die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung (OAZ). Ihr Anspruch ist ungewöhnlich klar formuliert und ebenso ungewöhnlich notwendig: dem gesamtdeutschen Gespräch eine vierte Himmelsrichtung zurückzugeben.
Die Zeitung ziele laut Holger Friedrich darauf ab, „strikt sachliche Berichterstattung mit ausgeprägter regionaler Expertise zu verknüpfen und gleichzeitig den Raum für öffentliche Auseinandersetzungen zu erweitern“. Sowohl Friedrich als auch Chefredakteur Dorian Baganz bezeichnen die OAZ als künftiges „Leitmedium in Ostdeutschland“ und betonen, man wolle ostdeutsche Perspektiven stärker in den gesamtdeutschen Diskurs einbringen. In überarbeiteten publizistischen Leitlinien beschreibt der Verlag die OAZ zudem als „vierte Himmelsrichtung“ in der deutschen Medienlandschaft und kündigt an, sich ausdrücklich von Ost-West Ideologien, Ostalgie und Opfernarrativen abzugrenzen.
Mit der Berliner Zeitung habe Friedrich bereits belegt, dass ein offeneres Forum für Debatten auf großes Interesse stoße, und zwar weit über die Grenzen Ostdeutschlands hinaus, während Kritiker jener Zeitung Russland-Nähe vorwerfen. Auch über die OAZ wurde nun kritisch angemerkt, dass mit Florian Warweg ein ehemaliger Mitarbeiter des russischen Propagandasenders RT DE der Redaktion angehört und die Zeitung mit Thomas Fasbender einen weiteren ehemaligen Mitarbeiter von RT als Autoren engagiert hat.
Markteinführung
Ursprünglich war ab September 2025 vorgesehen, fünf Regionalausgaben, und zwar die Schweriner Zeitung, die Potsdamer Zeitung, die Magdeburger Zeitung, die Erfurter Zeitung und die Dresdner Zeitung für den Osten Deutschlands neu auf den Markt zubringen. Die OAZ verfügt über einen Online-Auftritt und erscheint werktäglich als E-Paper sowie als gedruckte Wochenendausgabe. Die OAZ erscheint in dem im November 2025 neu gegründeten Ostdeutschen Verlag, der wie der Berliner Verlag zur Ostdeutschen Medienholding GmbH gehört. Der Sitz des Ostdeutschen Verlages befindet sich in Dresden, Schandauer Straße 64. Geschäftsführer ist Dirk Jehmlich.
Die Online-Ausgabe wurde am 19. Februar 2026 freigeschaltet. Die Zeitung startete am 20. Februar 2026 zunächst in Sachsen und soll mit regionalen Angeboten in jeder größeren ostdeutschen Stadt erscheinen. Branchenberichte nennen für den Start eine Druckauflage von rund 43.000 Exemplaren. Die im Rheinischen Format erscheinende Printausgabe soll unter anderem in über 7000 Zeitungsverkaufsstellen in ganz Deutschland distributiert werden. Der Großteil der Auflage soll in Ostdeutschland, ein kleiner Teil in Westdeutschland vertrieben werden.
Textgrundlage: https://de.wikipedia.org/wiki/Ostdeutsche_Allgemeine_Zeitung
OAZ
Die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung (kurz OAZ) ist eine Tageszeitung des Berliner Verlegers Holger Friedrich, die seit Februar 2026 werktäglich als Online- und ePaper- sowie seit dem 20. Februar 2026 als gedruckte Wochenendausgabe erscheint. Die Publikation erscheint im Ostdeutschen Verlag mit Sitz in Dresden.
Redaktion
Dorian Baganz (Chefredakteur)
Nora Domschke (Standortleiterin der sächsischen Redaktion)
Adrian Schintlmeister (Redakteur)
Florian Warweg (Parlamentsberichterstatter)
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Erste Ausgabe
Sie ist da! Die erste Ausgabe der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung (Ostdeutsche Allgemeine Zeitung; 20.2.2026; 2:02 min.)
»Dreieinhalb Jahrzehnte hat es gebraucht. Seit heute hat der Osten mit der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung wieder eine eigene Stimme. Ein Unterfangen, so wichtig wie seit 1989 nicht mehr.«