So steht es geschrieben
Rie Kudan
Ein mit KI-Unterstützung verfaßtes Buch wurde ausgezeichnet. Immer bessere Software erodiert das Prädikat der Urheberschaft.
Der Gegenwart. — 22. Januar 2024
Ich würde sagen, dass etwa fünf Prozent des Buchs wörtlich von KI-generierten Sätzen übernommen wurden.
Rie Kudan lt. Die Presse vom 18.1.2024
Rie Kudan wurde 1990 in Urawa (heute Saitama) in der Präfektur Saitama, Japan geboren. Sie gewann ihren ersten Schreibpreis für einen Aufsatz, den sie in der sechsten Klasse in der Grundschule schrieb. Kudan arbeitete nach dem Studium als Laborassistent. Im Jahr 2021 gewann Kudan mit ihrem Debütroman Warui Ongaku („Bad music“) den 126. World Newcomer Award.
Ihr 2024 erschienener Roman T'ky'to D'j' T'b ist eine Science-Fiction-Geschichte über einen Architekten, der einen Turm entwirft, der in Tokios Nationalpark Shinjuku Gyo-en gebaut und als Gefängnis benutzt wird, um Kriminelle bequem zu rehabilitieren. In einer Version von Tokio in der Nähe von Zaha wird aus der Perspektive des Architekten und ihrer Möchtegern-Biographin erzählt. Der Roman enthält Elemente der künstlichen Intelligenz.
T'ky'to D'j'T' gewann den 170. Akutagawa-Preis, einen der renommiertesten Literaturpreise Japans für neue Autoren. Der Preis ist eine halbjährlich verliehene und mit einer Million Yen (umgerechnet über 6000 Euro) dotierte Auszeichnung, die in Japan sehr prestigeträchtig ist.
Während einer Pressekonferenz erwähnte Kudan, dass sie ChatGPT, einen auf generativer künstlicher Intelligenz basierenden Chatbot, benutzt hat, um etwa 5 Prozent ihres Romans zu schreiben.
Verschiedene Quellen berichteten, dass sie die Erklärung während der Preisverleihung gemacht habe, während The Asahi Shimbun bemerkte, dass die Preisverleihung im Februar stattfinden sollte.
Weitere Referenzen
Textgrundlage: https://en.wikipedia.org/wiki/Rie_Kudan
Lebensdaten
Rie Kudan (* 27. September 1990 in Saitama/Japan) ist eine japanische Schriftstellerin und lebt in der Präfektur Chiba. Im Jahr 2024 gewann Kudan den 170. Akutagawa-Preis für ihren Roman „Tokyo-to Dojo-to“ (übersetzt etwa: „Sympathy Tower Tokyo“). Sie erklärte, dass etwa 5 Prozent des Romans von künstlicher Intelligenz geschrieben wurden. (Wikipedia)
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ChatGPT hat keinen Humor, keine Originalität und ist wirklich ein schlechter Schreiber. So weit, so gut – aber fragen Sie mich noch einmal in zehn Minuten.
Wenn du mit einem neuen Werkzeug schlechte Kunst erzeugst, hast du einfach noch nicht herausbekommen, wie du das Werkzeug benutzen musst.