Essenz. Beiträge zur ganzen Wahrheit
Der US-Report zum wahren
Ursprung von SARS-CoV-2
Prof. Dr. Roland Wiesendanger stellt den brisanten Bericht vor und kritisiert, dass in Deutschland die Aufarbeitung politisch angeordneter Maßnahmen der Coronapandemiezeit „lediglich im Schneckentempo“ vorangeht.
Der Gegenwart. — 4. Dezember 2024
Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. ROLAND WIESENDANGER | Während sich in Deutschland die meisten Politiker bzw. politischen Parteien einer dringend notwendigen Aufarbeitung der Coronapandemie noch immer verweigern, macht diese in nahezu allen maßgeblichen Ländern mit strenger Coronapolitik mittlerweile erhebliche Fortschritte. Seit heute ist ein umfangreicher, 520-seitiger Abschlussbericht eines Ausschusses des US-Repräsentantenhauses zur Untersuchung der Coronavirus-Pandemie der weltweiten Öffentlichkeit zugänglich (siehe hier). Der Untertitel dieses Berichts klingt bereits vielversprechend: Es geht um die gewonnenen Erkenntnisse sowie um den zukünftigen Weg der Pandemiebekämpfung. Dabei wird zurückgegriffen auf nicht weniger als 25 Anhörungen, 38 Interviews mit maßgeblichen Akteuren aus Wissenschaft, Gesundheitswesen und Politik, sowie auf mehr als eine Million Seiten von relevanten Dokumenten.
Bereits im Vorwort wird eingestanden, dass „Vertreter des öffentlichen Gesundheitswesens zusammenarbeiten müssen, um das Vertrauen der Amerikaner zurückzugewinnen; die Amerikaner wollen unterrichtet und nicht indoktriniert werden.“ Es wird hervorgehoben, dass „die Verfassung in Krisenzeiten nicht außer Kraft gesetzt werden kann und Einschränkungen der Freiheiten Misstrauen gegenüber der öffentlichen Gesundheit säen.“ Insbesondere „kann das Rezept zur Pandemiebekämpfung nicht schlimmer sein als die Krankheit selbst, wie zum Beispiel strenge und allzu weitreichende Lockdowns, die zu vorhersehbaren Qualen und vermeidbaren negativen Folgen führten.“ Und zum Schluss des Vorworts heißt es: „Die COVID-19-Pandemie hat das Misstrauen gegenüber der Führung deutlich gemacht. Vertrauen wird verdient. Verantwortlichkeit, Transparenz, Ehrlichkeit und Integrität werden dieses Vertrauen zurückgewinnen. Eine zukünftige Pandemie erfordert eine Reaktion, die von Menschen ohne persönlichen Vorteil oder Voreingenommenheit gesteuert wird.“
Die meisten Menschen vermissen
Verantwortlichkeit und Transparenz.
Dies sind wohlklingende Worte. Doch noch immer vermissen die meisten Menschen in den verschiedenen Ländern – allen voran in Deutschland – diese notwendige Verantwortlichkeit, Transparenz und Ehrlichkeit im Zusammenhang mit den getroffenen Maßnahmen während der Coronapandemie. Lediglich im Schneckentempo und meist nur durch bewunderungswerte Whistleblower oder durch freigeklagte Korrespondenzen erfahren wir beispielsweise in Deutschland von der erheblichen politischen Einflussnahme auf das Robert-Koch-Institut oder auf den Ethikrat und damit über das bewusste Verhindern einer angemessenen wissenschafts- und evidenzbasierten Reaktion auf die Pandemie bzw. einer kritischen Begleitung der politisch angeordneten Maßnahmen. Im Gegensatz hierzu ist bemerkenswert, dass der Abschlussbericht des Ausschusses des US-Repräsentantenhauses eine Vielzahl von problematischen Entscheidungen während der Coronapandemie offen anspricht. So wird u.a. festgestellt, dass „langfristige Schulschließungen nicht durch die verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse und Indizien gestützt wurden“ – im Gegensatz zu Behauptungen einiger selbst ernannten „Experten“ sowohl in USA als auch hierzulande. Ferner offenbart der Bericht, dass eine „Impfpflicht nicht vom Stand der Wissenschaft unterstützt wurde und mehr Schaden als Nutzen verursachte“ und dass „Masken bzw. eine Maskenpflicht bei der Eindämmung der Ausbreitung von COVID-19 wirkungslos waren.“
Besonders ausführlich geht der Bericht des US-Ausschusses auf die Frage des Ursprungs der Coronapandemie und damit einhergehender Fehlentwicklungen ein. So wird darauf hingewiesen, dass „Vertreter des öffentlichen Gesundheitswesens die Laborleck-Theorie fälschlicherweise als Verschwörungstheorie bezeichneten“ – ähnlich wie medial inszenierte Experten in Deutschland. Der Bericht stellt fest, dass die „Regierung undemokratische und wahrscheinlich verfassungswidrige Methoden anwandte, um (angebliche) Fehlinformationen zu bekämpfen.“ Dagegen steht nach heutigem Stand des Wissens fest, dass „SARS-CoV-2, das Virus, welches COVID-19 verursacht, höchst wahrscheinlich als Folge eines Labor- oder Forschungsunfalls hervorgegangen ist.“ Hierfür sprechen nicht nur eine Vielzahl von außergewöhnlichen Merkmalen der Gensequenz des SARS-CoV-2 Virus, sondern ebenso die Erkenntnisse der US-Geheimdienste, wie deren Direktor John Ratcliffe in einer Anhörung zu Protokoll gab: „Meine fundierte Einschätzung als Person, die im ersten Jahr des Virusausbruchs und des Ausbruchs der Pandemie genauso viel oder sogar mehr Zugang zu den Geheimdienstinformationen unserer Regierung hatte wie jeder andere, ist und bleibt, dass ein Laborleck die einzige Erklärung ist, die von unseren Geheimdienstinformationen, durch wissenschaftliche Erkenntnisse und durch gesunden Menschenverstand glaubwürdig gestützt wird.“
Auch deutsche Virologen sprachen
von einer „Verschwörungstheorie“.
In dem Bericht des US-Ausschusses wird darüber hinaus eingestanden, dass „die US-amerikanischen National Institutes of Health risikoreiche Gain-of-Function-Forschung am Wuhan Institute of Virology finanzierten“ und dass nicht nur „die chinesische Regierung, sondern auch Behörden innerhalb der U.S.-Regierung sowie einige Mitglieder der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft versuchten, Fakten über die Ursprünge der Pandemie zu vertuschen.“ Hierzu zählen unzweifelhaft auch deutsche Virologen, die im Zusammenhang mit der Laborursprungshypothese gleich zu Beginn der Pandemie von einer „Verschwörungstheorie“ sprachen und selbst Nobelpreisträger im Fachgebiet der Virologie „niederbügelten“, wie ein deutsches Magazin damals titelte.
Liest man den umfangreichen 520-seitigen Bericht des US-Ausschusses sorgfältig durch, so wird deutlich, dass es den Verfassern größtenteils überzeugend gelungen ist, den Lesern ein „lessons learned“-Gefühl zu vermitteln. Erste Konsequenzen, wie beispielsweise eine drastische Verschärfung der gesetzlichen Bestimmungen für die Begutachtung und Überwachung der hochrisikoreichen Gain-of-function-Forschung mit gefährlichen Erregern verbunden mit einem weltweiten Pandemiepotential, oder dem Ausschluss der EcoHealth-Alliance – einer Nichtregierungsorganisation, welche im Zentrum der Gain-of-function-Forschung mit künstlich erzeugten Corona-Hybridviren gemeinsam mit Forschern des Wuhan Instituts für Virologie standen – von weiteren staatlichen Zuwendungen, werden zumindest in USA bereits sichtbar. Es bleibt zu hoffen, dass die Aufarbeitung der Coronapandemiezeit auch in Deutschland bald verstärkt voranschreitet – den Opfern und Geschädigten der Pandemie wären wir es allemal schuldig. ■
Wahrheit unter Ausschluss der breiten Öffentlichkeit
Es wirkt fast surreal: Ein 520 Seiten langer Bericht des US-Repräsentantenhauses rechnet mit der Corona-Politik ab – und bestätigt dabei vieles, wofür Kritiker wie ich und viele andere über Jahre hinweg angegriffen, ausgeschlossen und diffamiert wurden. Das Papier aus Washington bringt es auf den Punkt: „Die Behandlung einer Krankheit darf nicht schlimmer sein als die Krankheit selbst.“ Genau diese Warnung wurde bei uns von 2020 bis 2022 als „rechtsextrem“ oder „verfassungsfeindlich“ abgestempelt. […] Auf dramatische Weise sehen wir: Dass die Wahrheit jetzt ans Licht kommt, reicht nicht. Es braucht massiven Druck, um eine umfassende Aufarbeitung der politischen Entscheidungen und der Diffamierung kritischer Stimmen zu erzwingen. Der Bericht des US-Repräsentantenhauses ist ein Anfang, aber der Weg ist noch lang. Aber dennoch: Für viele von uns, die diffamiert wurden, ist er schon eine erste persönliche Genugtuung – so bitter sie auch sein mag. Schade nur, dass sie weitgehend unter Ausschluss der breiten Öffentlichkeit stattfinden – den Systemmedien sei „Dank“.
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Prof. Dr. Roland Wiesendanger vor dem Rastertunnelmikroskop NanoLab II (2003) — Foto: RWiesend/Wikimedia
Der Autor
Prof. Dr. Roland Wiesendanger (* 5. Oktober 1961 in Basel) ist ein deutscher Physiker, der besonders auf dem Gebiet der Rastertunnelmikroskopie (STM) arbeitet. Seit 1992 ist er Professor für Experimentelle Festkörperphysik an der Universität Hamburg. Im Februar 2021 veröffentlichte Wiesendanger auf Researchgate ein Dokument mit dem Titel Studie zum Ursprung der Coronavirus-Pandemie, in dem er argumentiert, dass „Indizien eindeutig für einen Laborunfall am Institut für Virologie Wuhan als Ursache der gegenwärtigen Pandemie sprechen“. Das Dekanat der MIN-Fakultät der Universität Hamburg distanzierte sich und stellte in einer offiziellen Stellungnahme klar, dass es sich nicht um eine wissenschaftliche Studie samt Peer-Review handle. Das Papier sei „eher als nichtwissenschaftlicher Aufsatz oder Meinungsäußerung zu bezeichnen“. Wiesendanger selbst erklärt, seine Studie sei „nicht im Sinne einer wissenschaftlichen Publikation“ zu sehen, sondern solle „der Information einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland dienen“. Am 2. März 2021 verteidigte der Präsident der Universität Hamburg, Dieter Lenzen, Wiesendanger in einer ausführlichen Videobotschaft: Es sei „besser, eine unsichere Hypothese zur Diskussion zu bringen, als eine am Ende richtige verschwiegen zu haben“. Wiesendanger wurde gerichtlich untersagt, weiterhin zu behaupten, dass Christian Drosten die Öffentlichkeit über den Laborursprung von COVID-19 gezielt täuschen würde. Die von Wiesendanger im Zuge dieser Berichterstattung verwendeten Begriffe „Desinformationskampagne“ und „Unwahrheiten“ und Drosten habe ein „allerhöchstes Interesse“ den Verdachtsmoment nicht in Richtung Laborursprung zu lenken, seien hingegen zulässige Wertungen im wissenschaftlichen Meinungskampf und eine wertungsgeprägte, zulässige Schlussfolgerung gewesen. Im Zusammenhang mit der Hypothese des Laborursprungs forderte Wiesendanger zusammen mit anderen Wissenschaftlern in einer Deklaration im Februar 2022 das Verbot der Gain-of-function-Forschung. (Wikipedia)
Literatur zum Thema

»Nach seinem internationalen Mega-Bestseller Das wahre Gesicht des Dr. Fauci legt US-Präsidentschaftskandidat Robert F. Kennedy Jr. mit seinem neuen, nicht minder explosiven Enthüllungsbuch jetzt nach: Er entlarvt die verborgene und geheim gehaltene Allianz zwischen dem US-Militär, der CIA, den US-Gesundheitsbehörden und der Pharmaindustrie mit schrecklichen Folgen für die gesamte Menschheit. Dabei enthüllt er auch die explosive Wahrheit darüber, wie und von wem der wahre Ursprung von Covid-19 vertuscht wurde. Im Mittelpunkt steht die sogenannte Gain-of-Function-Forschung – Experimente, bei denen es darum geht, im Labor hochgradig ansteckende und leicht übertragbare Krankheitserreger zu designen. Diese Art Forschung ist bestens dafür geeignet, verheerende Biowaffen herzustellen. Der US-Präsidentschaftskandidat belegt mit in der Öffentlichkeit verschwiegenen Zeugenaussagen sowie Dokumenten von Geheimdiensten und der US-Regierung: Infektiöse Biowaffen werden entwickelt und regelmäßig freigesetzt, um aus den Reaktionen darauf finanziellen Nutzen zu ziehen und die eigene Macht zu festigen. Wir alle sind spätestens mit der Covid-19-Pandemie Opfer einer globalen Verschwörung von unfassbarem Ausmaß und mit tödlichen Folgen geworden.« (Verlagstext)