Ausweisung jüdischer Polen aus Nürnberg am 28. Oktober 1938 — Foto: Bundesarchiv, Bild 146-1982-174-27 / Großberger, H. / CC-BY-SA 3.0

Priv.-Doz. Dr. Ulrich Vosgerau
Priv.-Doz. Dr. Ulrich Vosgerau

Foto: (c) Privat

Lebensdaten

Ulrich Vosgerau (* 1974 in Pinneberg) ist ein deutscher Jurist und Privatdozent an der Universität zu Köln. Studium der Rechtswissenschaft in Passau und in Freiburg i.Br., Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Referendariat beim KG Berlin und an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer. Seit 2004 Rechtsanwalt in Berlin; Promotion 2006 (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.). Seit 2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, 2007–2015 Akademischer Rat an der Universität zu Köln. Habilitation 2012, Lehrbefugnis für die Fächer Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht, Allgemeine Staatslehre und Rechtsphilosophie. Lehrstuhlvertretungen an der LMU München, der Leibniz Universität Hannover, der Universität Passau und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. (ulrich-vosgerau.de)

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Das Interview

WELTWOCHE: Er war dabei: Ulrich Vosgerau über das angebliche «Geheimtreffen der AfD mit Neonazis» in Potsdam (16.1.2024; 47:43 min.)

 

Die Verteufelungsorgie

WELTWOCHE: Roger Köppel zu Fäkalien, Nazis, Parasiten: Verteufelungsorgie gegen die AfD (18.1.2024; 25:56 min. / ab 12:18 min.)

 

Migrationswende: Jetzt!

WerteUnion: Migrationswende: Jetzt! | Rede von Dr. Hans-Georg Maaßen (14.1.2024; 46:23 min.)
Die Rede wurde am 8. Januar 2024 in Dresden aufgenommen.

 

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Rückführungsoffensive

Wir starten eine Rückführungsoffensive, um Ausreisen konsequenter umzusetzen, insbesondere die Abschiebung von Straftätern und Gefährdern.

Koalitionsvertrag 2021–2025 zwischen SPD, Grünen und FDP „Mehr Fortschritt wagen – Bündnis für Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit“ (Seite 112)

 

„... im großen Stil ...“

Scholz

Wir müssen endlich im großen Stil abschieben.

Bundeskanzler Olaf Scholz im SPIEGEL-Gespräch, 20.10.2023

 

„... leichter abschieben ...“

 Faeser

Das Bundesinnen-ministerium unter Nancy Faeser (SPD) schlägt einem Medienbericht zufolge vor, Angehörige von kriminellen Clans auch ohne Begehung einer Straftat abzuschieben. „Angehörige von Gemeinschaften der Organisierten Kriminalität“ sollen einem Diskussionspapier zufolge „unabhängig von einer strafrechtlichen Verurteilung“ ihr Aufenthaltsrecht verlieren, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" [Bezahlschranke] am Sonntag. Ziel der vorgeschlagenen Änderung sei es, „Angehörige sogenannter Clan-Strukturen künftig leichter abschieben zu können“, sagte eine Ministeriumssprecherin nach Angaben der Zeitung.

rbb24.de: „Faeser will Abschiebung von Clan-Mitgliedern auch ohne Straftat“, 7.8.2023