Sicherheits- und Integrationsprobleme sollen in der „Umerziehungsrepublik“ nicht zur Sprache kommen. — Illustration: Gegenbild mit muryou-aigazou.com/de

Dr. Thomas Hartung
Dr. Thomas Hartung

Foto: Privat

Der Autor

Dr. Thomas Hartung (geb. 1962 in Erfurt) promovierte nach seinem Lehramtsstudium Germanistik/Geschichte in Magdeburg 1992 zur deutschen Gegenwartsliteratur und war danach als Radio- und Fernseh-Journalist in Sachsen-Anhalt und Sachsen sowie als freiberuflicher Dozent für Medienproduktion und Medienwissenschaft an vielen Hochschulen Deutschlands tätig. Der bekennende „Erzliberalkonservative“ trat als Student in die LDPD ein und 1990 aus der FDP aus. Von „misslungener Einheit“ nicht nur mit Blick auf die Parteienfusion spricht er bis heute. Hartung war im April 2013 Mitbegründer der AfD Sachsen und wurde zweimal zum Landesvize gewählt. Seit März 2020 ist er Pressesprecher der AfD-Fraktion Baden-Württemberg. (Verlagstext)

 

Das Buch

Thomas Hartung: Umerziehungsrepublik Buntland.
Thomas Hartung: Umerziehungsrepublik Buntland.
Wider die Demontage des Eigenen. Mit einem Vorwort von Frank Böckelmann. 254 Seiten. Gerhard Hess Verlag, Uhingen (2025)

»Thomas Hartung schreibt gegen den moralischen Gleichschritt unserer Zeit. Seine Essays sind Notwehr gegen Cancel Culture, Meinungszwang und Sprachkontrolle – ein Aufschrei für echte Vielfalt, Freiheit und offene Debatte. Thomas Hartung schreibt nicht gegen den Zeitgeist, sondern gegen dessen Vormacht. In seinem Essayband seziert er die Symptome einer Republik im Umbruch: eine Demokratie, die nicht mehr verteidigt, sondern kuratiert wird; ein Staat, der den Bürger nicht mehr souverän, sondern gefügig machen will. Wo früher Pluralismus herrschte, regiert heute moralischer Einheitsdruck – inszeniert als „Zusammenland“, durchgesetzt mit Cancel Culture, Meinungsranking und Sprachdressur. Die Texte sind intellektuelle Notwehrprotokolle: gegen eine Justiz mit doppelten Standards, gegen eine Medienwelt zwischen Flaggenscham und Faschismusfantasie, gegen eine Bildungspolitik, die sich lieber selbst demontiert, als ihre Wurzeln zu verteidigen. Hartung demonstriert, wie Begriffe wie „Vielfalt“, „Respekt“ oder „Demokratie“ in ein autoritäres Korsett ideologischer Homogenität gepresst werden.« (Verlagstext)

 

Seine Texte analysieren, sezieren, karikieren – aber stets im Dienst einer republikanischen Idee, die auf Herrschaftskritik, Eigensinn, Souveränität und Unterscheidungsvermögen gründet.

Frank Böckelmann, Herausgeber der Zeitschrift Tumult, im Vorwort

 

Der ganze Wahnsinn

Zwanzig Essays, in denen der ganze Wahnsinn unserer Gegenwart aufgeführt wird. Muß man sich das antun? Ja, unbedingt. Denn dann wissen Sie von einer grünen Stadträtin aus Bayern, die sich bemüßigt fühlte, folgende Frage in die Welt zu werfen: „Organspenden an AfD-Wähler*innen?“ und gleich die Antwort mitlieferte, daß dies nur bedingt zumutbar sei. Ihrer Aussage, zur Abstimmung auf X freigegeben, stimmte von 3.800 Nutzern ein Viertel zu. Thomas Hartung dazu in seinem Buch: „Die Frage, wer leben darf, wird mit der Frage verknüpft, wie jemand wählt.“

Kerstin Rech: »Buntland analysiert, seziert und karikiert«, jungefreiheit.de vom 22. Februar 2026 Link