Bekanntmachungen
Die vierte Gewalt
Das Magazin VIER kritisiert die Mainstreammedien: Statt die Macht-Eliten als Wachhunde im Blick zu haben, sind sie deren Schutzhunde. VIER will weiter die Coronakrise aufklären und mit neuem Layout thematisch breiter werden.
Der Gegenwart. — 17. März 2023
Krise, Krieg und Klimawandel – wie 2022 endete, begann 2023. Die Welt befindet sich anscheinend im permanenten Ausnahmezustand, wie unter anderem der Sozialwissenschaftler Stephan Lessenich jüngst feststellte. Der Westen lässt weiter die Ukraine gegen Russland bluten – angeblich, weil es dort um die westliche Freiheit geht. Das gehört zu den Lügen über die wahren Interessen, die uns aufgetischt werden. Das und die Krisen zuvor versetzen die Gesellschaft hierzulande in einen Zustand „am Rande des Nervenzusammenbruchs“, wie Lessenich in seinem neuen Buch diagnostiziert. Die aktuelle, elfte Ausgabe unseres Magazins, die Sie in den Händen halten, beschreibt diesen Zustand, sucht nach den Gründen dafür, aber ebenso nach Auswegen. […] Wer aber nicht über den Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Krieg schweigen, lässt sich ein bekanntes Zitat des Soziologen Max Horkheimer abwandeln. Er sagte das 1939 mit Blick auf den Faschismus. In dem Zusammenhang bleibt es bis heute gültig. Es gilt genauso in Bezug auf die Corona-Krise, die anscheinend abklingt. Das soll wohl still geschehen, wenn es nach denen geht, die für die politischen Maßnahmen, von Lockdown bis Impfzwang, und deren dramatischen Folgen verantwortlich sind. Doch die Aufarbeitung dessen, was die Gesellschaft ab Mitte März 2020 in einen Schockzustand versetzte, darf nicht denen überlassen werden, „die am lautesten riefen“. Das forderten kürzlich die „Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.“ (ÄFI).
Redaktionsleiter Tilo Gräser im Editorial zur elften Ausgabe der „ViER.“
Das Magazin „VIER“ gibt es seit Juni/Juli 2021. Ich hatte es am Kiosk entdeckt und sofort gekauft, um den Herausgeber Uwe Strachau und seine Redaktion – wohl nur wenige Personen mehr als er allein – zu unterstützen. Professor Sucharit Bhakdi war das Gesicht auf dem Titel und der Inhalt des Heftes war hochinteressant und in der Medienlandschaft fast einzigartig. Aber die Gestaltung war grottig und besserte sich mit den nächsten Ausgaben kaum. Deshalb verlor ich die Lust, das Heft regelmäßig zu kaufen.
Mit dem neuen Layout in der ersten Ausgabe 2023 ändert sich das. Die Ästhetik stimmt.
Inhaltlich gehen Redaktion und Verlag einen interessanten Weg. Es ist ja abzusehen, dass das Thema Corona nicht über mehrere Jahre tragen wird. Deshalb baut die Redaktion vor: „Der Zustand der Gesellschaft ist nicht gut und muss verändert werden. Mit den Ursachen und Auswegen beschäftigen sich die Beiträge unserer kompetenten Autorinnen und Autoren. Die Antworten sind nicht immer so neu, müssen aber immer wieder gesagt werden.“
Prominent mit dem eröffnenden Artikel kommt Oskar Lafontaine zu Wort, mehrere Beiträge sind dem Ukraine-Krieg gewidmet, Dieter Dehm analysiert „Nazi-Brainwashing“, weiter hinten werden Albrechts Müllers „Nachdenkseiten“ empfohlen – also ein bißchen linke Schlagseite. Mal sehen, wie es weitergeht. Allergische Reaktionen kann ich nicht ausschließen, falls die Kapitalismuskritik dogmatisch oder penetrant wird. ■
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»Die Corona-Krise hat deutlich gemacht, was zahlreiche Kritiker den Mainstream-Medien (MSM) schon seit vielen Jahren vorwerfen: Sie berichten häufig einseitig und schüren Ängste statt objektiv zu informieren und aufzuklären.
Dabei ist offensichtlich geworden, dass die MSM der ihnen vom Grundgesetz zugedachten Rolle als „Vierte Gewalt“ nicht mehr gerecht werden. Anstatt die Macht-Eliten als „Wachhunde“ des öffentlichen Interesses kritisch zu beobachten, sind sie als Hüter und Förderer ihrer Machtinteressen zu deren „Schutzhunden“ mutiert.
Anstatt auch Kritiker der Corona-Politik zu Wort kommen zu lassen, haben sich die MSM vom Anfang der Krise an zum Sprachrohr der politischen Entscheider gemacht und sie sogar gegen Kritik verteidigt. Kritische Stimmen sind nur noch in einigen freien Medien im Internet zu finden, wie z.B. bei reitschuster.de, nachdenkenseiten.de oder Rubikon. Diese sind aber zunehmender Zensur ausgesetzt.
Um auch im Bereich der Print-Medien verlorengegangenes Vertrauen zurückzugewinnen, braucht es vollkommen neue Alternativen.
Die ViER. soll eine davon sein!
WICHTIG: ViER. steht allen politischen Parteien gleich fern!«
Zitiert nach: https://www.vierte.online/die-macht-der-medien/
Aktuelle Artikel
Buchtipps

Herausgeber Uwe Strachau
Ich habe das Gefühl, dass sich unsere Gesellschaft mit Hilfe der Medien in eine gefährliche Richtung bewegt, weg von einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft und hin zu autokratischen Strukturen. Dieser fatalen Entwicklung muss meiner Meinung nach dringend Einhalt geboten werden – bevor es zu spät ist. Dazu möchte ich mit meinem neuen Magazin gern beitragen. Bitte unterstützen Sie mich dabei.
Uwe Strachau, Herausgeber

Redaktionsleiter Tilo Gräser
Neu ist auf jeden Fall mit dieser ersten Ausgabe im Jahr 2023 die innere Gestaltung unseres Magazins. Der Gestalter Robert Schumann von der Berliner Agentur „Buchgut“ hat die Inhalte in neue Formen gebracht, für mehr Lesefreude und optischen Genuss. Ich bedanke mich an dieser Stelle auch im Namen von Herausgeber Uwe Strachau dafür. Ich wünsche Ihnen auch mit dieser Wissensgewinn und Lesespaß! Und uns allen, dass noch mehr Menschen erfahren, dass es dieses Magazin gibt.
Tilo Gräser, Redaktionsleiter
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»Unsere Genossenschaft „ViER Medien eG“ ist nun vom zuständigen Amtsgericht Berlin-Charlottenburg in das Genossenschaftsregister eingetragen worden. Damit ist sie rechtsfähig und kann selbständig agieren. Wir werden in Kürze dazu mehr informieren.« (vierte.online)