Machtworte – Inspektion der Herrschaftssprache
Wikipedia-Korrektur
Ameisen kommen beim Wissensmonopolisten gut weg. Bestimmte Personen werden aber systematisch diffamiert, hat Dr. Andreas Mäckler dokumentiert. Felix Menzel und Recherche Dresden machen nun ein alternatives Lexikon.
Der Gegenwart. — 3. Dezember 2024 — Update 23. Februar 2026
Von FELIX MENZEL | Wikipedia zerstört Lebensläufe. Zuerst online. Dann: in der richtigen Welt. Ich habe das am eigenen Leib erfahren: Selbst konservative Stiftungen haben in den letzten Jahren bereits fest anberaumte Vorträge von mir gecancelt. Begründung: Man sei auf meinen Wikipedia-Beitrag gestoßen. Dort haben anonyme Denunzianten Dinge in meinen Lebenslauf geschrieben, die sehr einfach zu widerlegen sind. Trotzdem werden diese Falschbehauptungen eisern von der Wikipedia-Zensurelite verteidigt.
Ich bin kein Einzelfall: Für unser Projekt der Wikipedia-Korrektur haben wir in den letzten Tagen mit mehreren renommierten Professoren gesprochen. Einer berichtete, daß grüne Aktivisten seine Lebensleistung massiv verzerrt hätten. Über einen anderen steht geschrieben, er würde „Falschinformationen“ verbreiten (gemeint ist: Regierungskritik).
Wie wollen wir nun dagegen vorgehen? Direkt auf Wikipedia haben wir keine Chance. Wir werden deshalb die korrigierten, redaktionell überarbeiteten Lebensläufe nach Rücksprache mit allen Betroffenen (So sollten alle Journalisten arbeiten!) in unserem eigenen Lexikon auf recherche-d.de neu veröffentlichen und setzen Wikipedia so unter Zugzwang.
Ich muß, denke ich, nicht betonen, daß der Aufwand dieses Projekts riesig ist. Wir haben das ehrgeizige Ziel, im Jahr 2025 jeden Monat zehn Lebensläufe von deutschen Politikern, Publizisten, Ökonomen und Wissenschaftlern zu korrigieren. Auch das kann nur ein Anfang sein: Eigentlich bräuchten wir noch jemanden, der sich historische Persönlichkeiten von Luther bis Bismarck vornimmt. Und dann noch jemanden, der Persönlichkeiten aus dem Ausland (Houellebecq, V. Orban, N. Farage, Milei, Roger Scruton ...) portraitiert.
Quelle: Newsletter von Recherche Dresden »Projekt 2025: Wikipedia-Korrektur«, 2. Dezember 2024
Unser eigenes Lexikon
zur Richtigstellung
Von Recherche Dresden. — Zum Lexikon von Recherche D ⋙ Link
Wo schauen Sie zuerst nach, wenn Sie etwas wissen wollen? 80 Prozent der weltweiten Internetnutzer befragen Google. Nur knapp zwölf Prozent nutzen die Suchmaschine bing. Unabhängig davon, ob Sie Google oder bing nutzen, ist das erste Suchergebnis dann in den allermeisten Fällen der Wikipedia-Eintrag. Wikipedia hat also ein erschreckendes Wissensmonopol. Bei naturwissenschaftlichen Beiträgen (z.B. über Ameisen) ist das weitestgehend unproblematisch. Bei politischen Themenfeldern indes haben sich auf Wikipedia denunziatorische Inhalte eingeschlichen. Denn: Eine kleine Zensurelite wacht über die Ausrichtung. Mehr dazu finden Sie in den zwei Bänden des „Schwarzbuch Wikipedia“.
Besonders verheerend ist diese Zensur für nonkonforme Politiker, Publizisten und Wissenschaftler. Sie müssen damit leben, daß ihr Lebenslauf auf Wikipedia von anonymen Denunzianten verfälscht wird. Der Lebenslauf ist aber das Aushängeschild einer jeden Person. Deshalb machen wir es uns zur Aufgabe, Wikipedia zu korrigieren.
Die Beiträge direkt auf Wikipedia gegen eine linksgrüne Übermacht umzuschreiben, ist aussichtslos. Wir nutzen aus diesem Grund unser eigenes Lexikon hier auf recherche d.de zur Richtigstellung der Lebensläufe und hoffen, daß Wikipedia dann nachziehen muß und offensichtliche Fehler entfernen muß.
Unsere Vorgehensweise für diese Korrektur ist folgende:
▬ Wir haben über 100 Lebensläufe recherchiert, die auf Wikipedia Unwahrheiten enthalten.
▬ Wie es sich für gute Journalisten gehört, schreiben wir jeden Betroffenen an. Der Betroffene erhält so die Möglichkeit, seine Sicht der Dinge darzustellen und mit entsprechenden Quellen zu belegen.
▬ Redaktionell prüfen wir danach alle Fakten und erstellen einen eigenen Beitrag über den Lebenslauf.
Folgende Grundsätze gelten dabei:
▬ Alle Angaben werden mit Fußnoten und Quellen nachvollziehbar abgesichert.
▬ Es wird generell auf Wertungen verzichtet.
▬ Sofern eine Aussage auf nicht verifizierbaren Eigenangaben oder fremden Vorwürfen beruht, wird dies kenntlich gemacht.
▬ Die Logik der Kontaktschuld kommt nie zur Anwendung. Im Mittelpunkt steht die Lebensleistung.
▬ Auf amtliche Einschätzungen, z.B. von Seiten des Verfassungsschutzes (= Regierungsschutz), wird grundsätzlich nicht zurückgegriffen.
Portraitiert werden in einem ersten Schritt nur lebende Persönlichkeiten aus Deutschland mit einem eigenen Wikipedia-Beitrag. Gern würden wir in Zukunft unser Lexikon aber auch breiter aufstellen. Persönlichkeiten aus dem Ausland (z.B. Michel Houellebecq, Viktor Orbán, Nigel Farage, …) müssen also genauso warten wie historische Persönlichkeiten (z.B. Martin Luther, Bismarck, …) und verkannte Genies, die von Wikipedia bisher ignoriert wurden.
Sollten die genannten Kriterien auf Sie selbst zutreffen, können Sie uns gern kontaktieren und Korrekturen zu Ihrem Lebenslauf einreichen: info@recherche-d.de
Quelle: »Projekt 2025: Wikipedia-Korrektur« auf recherche-d.de, 21. November 2024 ⋙ Link
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Wie Wikipedia zur „Wokepedia“ wurde
Elon Musk hat einen neuen Gegner im Visier: Wikipedia, oder wie er es spöttisch nennt „Wokepedia“. Die einstige Hoffnung auf eine freie, neutrale Wissensplattform ist für ihn längst zum politischen Instrument geworden. Seine Kritik könnte den Nerv vieler treffen – auch ich habe mit Wikipedia äußerst negative Erfahrungen gemacht. Wikipedia war einst eine geniale Idee: Eine frei zugängliche Enzyklopädie, geschrieben von Nutzern aus aller Welt, die Wissen ohne kommerzielle Interessen verbreiten sollte. Doch diese Utopie ist schon lange Vergangenheit. Heute dominieren rot-grüne bzw. „woke“ Narrative die Plattform, während kritische Stimmen systematisch marginalisiert werden. […] Das Problem ist tiefgreifend: Statt auf Vielfalt und Neutralität zu setzen, ist Wikipedia ein ideologisches Instrument, das eine politische Agenda vorantreibt. Wer sich nicht anpasst, wird aus der Plattform gedrängt – egal, wie gut recherchiert oder belegt seine Beiträge sind.

Dr. phil. Andreas Mäckler
Foto: Sandra Uschtrin/Wikimedia
Der Herausgeber
Andreas Mäckler (* 11. Oktober 1958 in Karlsruhe) ist ein deutscher Publizist, Schriftsteller, Kunsthistoriker, Biograf und Drehbuchautor. (Wikipedia)
Webseite von Andreas Mäckler ⋙ Link
Wissensmonopol
Schwarzbuch Wikipedia 2 – Andreas Mäckler im Gespräch mit Aron Morhoff (Nuothek; 4.9.2023; 43:08 min.)
»Das Lexikon der Lexika, bei dem sich jeder einbringen kann, hat alle anderen Nachschlagewerke vom Markt verdrängt: Wikipedia ist kostenlos, in über 300 Sprachen verfügbar und wird vom Hochschulprofessor gleichermaßen genutzt wie von Lehrern und Schülern oder Journalisten und Redakteuren. Ein Wissensmonopol birgt indes Gefahren. Deshalb gilt hier im Besonderen: Wissen bedeutet nicht nur Macht, sondern vor allem Verantwortung in Bezug auf die Richtigkeit und Neutralität der Inhalte. Aber wird Wikipedia diesem Anspruch gerecht? Ist das Lexikon wirklich so frei und unabhängig, wie es sich darstellt? Manch einer hat es schon geahnt, mit diesem Buch wird es zur Gewissheit: In der Wikipedia gibt es gezielte, ja systematische Manipulation zugunsten einflussreicher Interessengruppen aus Politik und Wirtschaft, die auf diese Weise ihre Agenda durchzusetzen suchen. Dass es sich dabei nicht um eine Verschwörungstheorie handelt und wie dies in der Praxis geschieht, zeigt das Buch anhand zahlreicher Quellen und erhellender Beispiele. In diesem, dem zweiten Band von Schwarzbuch Wikipedia geht es zudem um die dubiose Finanzierung der Trägerorganisation Wikimedia Foundation und auch darum, in welchen Kreisen sich ihre Verantwortlichen bewegen. Nicht zuletzt wird im Buch behandelt, wie man sich juristisch erfolgreich gegen Verleumdung und Rufmord auf Wikipedia wehren kann.«
Die Dokumentationen

Andreas Mäckler (Hrsg.): Schwarzbuch Wikipedia. Mobbing, Diffamierung und Falschinformation in der Online-Enzyklopädie und was jetzt dagegen getan werden muss. 364 Seiten. zeitgeist Print & Online, Höhr-Grenzhausen (2020)
»Mit Beiträgen von Alex Baur, Günter Bechly, David Berger, Elias Erdmann, Markus Fiedler, Tomasz M. Froelich, Gunnar Melf Tobias Hamann (Wiki-Watch), Arne Hoffmann, Michael Klein, Walter Krämer, Michael Kühntopf, Heather Anne De Lisle, Andreas Mäckler, Katrin McClean, Hermann Ploppa, Lorenzo Ravagli, Helmut Roewer, Niki Vogt, Harald Walach, Torsten Walter, Volkmar Weiss, Werner (WikiMANNia), Jörg Wichmann, Wiki-Radar, Claus Wolfschlag. — Wikipedia, die „Enzyklopädie aus freien Inhalten“, ist eine der meistaufgerufenen Webseiten weltweit – jeder kennt sie, jeder nutzt sie. Doch wie steht es wirklich um das Social-Media-Projekt? Wie wahr sind die enthaltenen Informationen, und wie demokratisch geht es zu? Begründer Jimmy Wales beteuert, das Onlinelexikon sei nahezu immun gegen Fake News. Schaut man genauer hin, zeigt sich: Von der einst guten Idee ist nach rund 20 Jahren nicht viel übriggeblieben. In der deutschsprachigen Wikipedia jedenfalls haben sich Sachfehler und Desinformation sowie Mobbing und Vandalismus ausgebreitet, Personen, Parteien und Unternehmen werden gezielt diffamiert – ein Spiegel der zunehmenden Radikalisierung unserer Internetkultur. Die vorliegende Dokumentation enthält Texte und Interviews von und mit Experten sowie Geschädigten aus Politik, Wissenschaft und Kultur. Sorgfältig belegte Fallbeispiele, Gerichtsreportagen und bizarre Stilblüten runden das Bild ab. Das Buch zeigt aber auch Lösungswege aus dem Dilemma auf.« (Verlagstext)

Andreas Mäckler (Hrsg.): Schwarzbuch Wikipedia 2. Das verlogene System: Propaganda, Korruption, Ausbeutung, Vandalismus und Rechtsverletzungen in der Online-Enzyklopädie. 272 Seiten. zeitgeist Print & Online, Höhr-Grenzhausen (2023)
»Mit Beiträgen von Soumyadipta Banerjee, Gottfried Böhmer, Helen Buyniski, Miljenko Jergović, Andrew Keen, Erwin Kessler, Andreas Kolbe, Andreas Mäckler, Michael Olenick, Hermann Ploppa, Paul Craig Roberts, Helmut Roewer, Yumiko Sato, Swiss Policy Research, Alexander Unzicker, Volker Wendeler. — Das „Lexikon der Lexika“, bei dem sich jeder einbringen kann, hat alle anderen Nachschlagewerke vom Markt verdrängt: Wikipedia ist kostenlos, in über 300 Sprachen verfügbar und wird vom Hochschulprofessor gleichermaßen genutzt wie von Lehrern und Schülern oder Journalisten und Redakteuren. Ein Wissensmonopol birgt indes Gefahren. Deshalb gilt hier im Besonderen: Wissen bedeutet nicht nur Macht, sondern vor allem Verantwortung in Bezug auf die Richtigkeit und Neutralität der Inhalte. Aber wird Wikipedia diesem Anspruch gerecht? Ist das Lexikon wirklich so frei und unabhängig, wie es sich darstellt? Manch einer hat es schon geahnt, mit diesem Buch wird es zur Gewissheit: In der Wikipedia gibt es gezielte, ja systematische Manipulation zugunsten einflussreicher Interessengruppen aus Politik und Wirtschaft, die auf diese Weise ihre Agenda durchzusetzen suchen. Dass es sich dabei nicht um eine Verschwörungstheorie handelt und wie dies in der Praxis geschieht, zeigt das Buch anhand zahlreicher Quellen und erhellender Beispiele. In diesem, dem zweiten Band von „Schwarzbuch Wikipedia“ geht es zudem um die dubiose Finanzierung der Trägerorganisation „Wikimedia Foundation“ und auch darum, in welchen Kreisen sich ihre Verantwortlichen bewegen. Nicht zuletzt wird im Buch behandelt, wie man sich juristisch erfolgreich gegen Verleumdung und Rufmord auf Wikipedia wehren kann.« (Verlagstext)
Zum Weiterlesen
BN-Redaktion: »Denunziation statt Information auf Wikipedia«, 1. April 2020 ⋙ Link
Über die ca. 20.000 aktiven Autoren der deutschsprachigen Wikipedia „wachen“ verhältnismäßig wenige Administratoren, 190 an der Zahl. Einige darunter verstehen sich offenbar als „Gesinnungspolizei“, wodurch die für Lexika obligatorische sachliche Ausgewogenheit bei gesellschaftspolitischen Themen wie etwa dem Klimawandel längst verloren gegangen ist.
Wie eine Stasi-Akte
„Wikipedia-Eintrag ist wie Stasi-Akte“: Experte packt aus! (Deutschland Kurier; 20.10.2025; 8:37 min.)
»Viele Einträge bei der Online-Enzyklopädie Wikipedia bestehen aus linksextremer Propaganda: Der patriotische Publizist und Leiter der Denkfabrik „Recherche Dresden“, Felix Menzel, widmet sich seit geraumer Zeit der Korrektur vieler Lebensläufe auf Wikipedia. Im Interview mit Johannes Schüller (Deutschland-Kurier) erklärt Menzel die brisanten Hintergründe!«
Recherche Dresden
Recherche Dresden • Denkfabrik für Wirtschaftskultur • Verein Journalismus und Wissenschaft Chemnitz e.V. • (gemeinnützig)
Vorsitzender: Felix Menzel
Webseite Recherche Dresden ⋙ Link
Spendenkonto
Verein Journalismus und Wissenschaft Chemnitz e.V.
IBAN: DE48 8505 5000 0500 1655 56
BIC: SOLADES1MEI | Sparkasse Meißen
Auf dem Gegenwart